​Bei Hauptstadtklub Hertha BSC laufen die Vorbereitungen auf die neue Bundesligasaison nach dem Trainingsstart auf Hochtouren. Auch die Planungen für die Zukunft spielen derzeit eine große Rolle in den Köpfen der Verantwortlichen. Nachdem bereits einige Youngster mit den Profis trainieren durften oder sogar schon in der Bundesliga debütierten, stehen nun die nächsten Talente bereit.


Nachdem in der jüngsten Vergangenheit bereits die Nachwuchstalente Jordan Torunarigha, Maxi Mittelstädt, Arne Maier und der Sohn von Hertha-Coach Pal Dardai Palko Dardai den Sprung aus der Jugend und Reserve der Berliner in den ​Profikader des Bundesligisten geschafft haben, steht die nächste Generation der Hauptstädter schon bereit. 

Wie die Berliner B.Z. berichtet, sollen vier Talente aus der eigenen U17 von Coach und Ex-Profi Andreas "Zecke" Neuendorf schon bald erste Erfahrungen bei der ersten Mannschaft sammeln. Die Rede ist dabei von Julian Albrecht, Lazar Samardzic, Omar Rekik und Marton Dardai. "Sie haben unglaubliches Potenzial, sind Riesen-Talente und wollen den Sprung schaffen. Ob es am Ende klappt, weiß man nie, es ist noch ein langer Weg", so Neuendorf. Ohnehin stehen die drei 16-Jährigen erst am Anfang ihrer Karriere, der erste Schritt scheint dennoch bereits gemacht zu sein. 


Vor allem Marton Dardai und Omar Rekik dürften besonders motiviert sein. Während Dardai das Profidebüt unter seinem Vater Pal winkt, könnte Rekik künftig in der Abwehr an der Seite seines großen Bruders Karim spielen. Auch Neuendorf traut ihm den Sprung an die Seite seines älteren Bruders zu. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Karim und Omar bald zusammen für Hertha verteidigen."


Auch wenn die Voraussetzungen gut sind, warnte Hertha-Coach Dardai vor zu hohen Erwartungen an die jungen Nachwuchstalente. "Man kann Jugend- und Männerfußball nicht vergleichen, das sind zwei vollkommen verschiedene Welten. Alles ist viel schneller und härter, außerdem wird in der Bundesliga jeder Fehler eiskalt bestraft. In der Jugend ist es oftmals vogelwild, da stürmen alle nach vorne, wollen alle Tor schießen", so der 42-jährige Ungar, der dennoch in Zukunft noch mehr also ohnehin schon ​auf die eigene Jugend bauen will. "Die Jungs Solen bei uns ihre Erfahrungen machen", so der 42-jährige Ungar.