​Nach einer überragenden ersten Bundesligasaison mit ​RB Leipzig war ​Naby Keita im Sommer 2017 einer der begehrtesten Mittelfeldspieler Europas. Auch der FC Bayern München war interessiert. Am Ende entschied sich der Nationalspieler aus Guinea aber für den ​FC Liverpool. Bei dem Wechsel, der erst jetzt in Kraft trat, spielte ein Angreifer der 'Reds' eine entscheidende Rolle.


Bereits in jungen Jahren und noch bei RB Salzburg spielend, wurde Keita von den Scouts der Liverpooler mit Argusaugen beobachtet. Als er dann auch in Leipzig durchstartete, war den Engländern schnell klar, dass sie diesen Mittelfeldspieler unbedingt haben wollen. Auch Trainer Jürgen Klopp war Feuer und Flamme und ließ nichts unversucht, den heute 23-Jährigen zu überzeugen. 


​Auch die Münchener hatten den Rechtsfuß lange Zeit im Auge, mussten sich jedoch geschlagen geben. Dabei spielte auch die Beraterfirma des Shootingstars eine gewisse Rolle. Die arena11sportsgroup vertritt neben Keita auch Sadio Mane. Auch der Senegalese spielte früher bei RB Salzburg und konnte sich über den FC Southampton für den FC Liverpool empfehlen. In persönlichen Gesprächen konnte der Linksaußen laut Informationen der Times seinem ehemaligen Teamkollegen versichern, dass bei den 'Reds' optimale Gegebenheiten vorliegen, um sich weiterzuentwickeln.


Im August 2017 machten alle Parteien dann endlich Nägel mit Köpfen und fädelten den spektakulären Transfer ein. Zwar verblieb der 29-fache Nationalspieler für eine weitere Saison in Sachsen, dafür sicherten sich die Briten jedoch bereits die Rechte für die nun kommende Saison. Seit gestern ist Keita nun offiziell in der Premier League angekommen und wird versuchen, die stolze Ablösesumme von rund 60 Millionen Euro zu rechtfertigen.