Niclas Füllkrug galt lange Zeit als Wunschstürmer von ​Borussia Mönchengladbach. Ein Transfer kam schlussendlich aber nicht zustande. Während sich Dieter Hecking zur Vakanz in der Sturmabteilung äußert, bekommen die Fohlen weitere Konkurrenz im Werben um Alassane Pléa.


Nur zu gern hätte Borussia Mönchengladbach Niclas Füllkrug für die neue Saison unter Vertrag genommen. Finanziell lehnten sich die Fohlen dafür weit aus dem Fenster, boten dem Vernehmen nach bis zu 18 Millionen Euro Fixablöse. ​Hannover 96 legte schließlich seinen Wechselveto ein – der Poker ging verloren.


Auf der Liste ganz nach oben rutscht nun Alassane Pléa, der sich dem Vernehmen nach einen Wechsel an den Niederrhein gut vorstellen kann. 16 Tore sowie sechs Vorbereitungen gelangen dem polyvalent einsetzbaren Stürmer für die OGC Nizza in der vergangenen Saison. Wie schon im Werben um Füllkrug, wird sich wohl auch bei Pléa ​ein Hauen und Stechen entwickeln.

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Soll an den Niederrhein: Alassane Pléa 


Wie mehrere englische Medien berichten, mischen inzwischen auch West Ham United, der FC Fulham sowie Newcastle United mit. Zuvor wurde davon berichtet, dass Tottenham Hotspur bereits ein Angebot für den französischen Stürmer abgegeben haben soll.


„Es gab und gibt immer mehrere Optionen, die wir auf Machbarkeit hin prüfen. Wir sind vorbereitet“, kommentiert Borussia-Coach Dieter Hecking laut kicker die Suche nach einem neuen Stürmer – geht dabei aber nicht direkt auf Pléa ein. Der 31. August sei die Deadline für Gladbach: „Wir machen uns keinen Druck“, versichert Hecking.


Eberl: Viel Schindluder auf dem Markt


Indes äußert sich Sportdirektor Max Eberl zum Kampf auf dem Transfermarkt: „Auf dem Markt ist sehr, sehr viel Schindluder und sehr, sehr viel Unkorrektheit und sehr, sehr viel Respektlosigkeit unterwegs. Ich will meine Geradlinigkeit behalten. Deswegen: Ich will meine Transfers machen. Und wenn es dann etwas dazu zu sagen gibt, werde ich das auch machen.“