​Markus Weinzierl wurde nach einer enttäuschenden Saison mit dem FC Schalke 04 bereits im Sommer 2017 entlassen und durch Domenico Tedesco ersetzt, der den Klub in der abgelaufenen Spielzeit zur Vizemeisterschaft führte. Der bis 2019 laufenden Vertrag des Ex-Coachs wurde Medienberichten zufolge allerdings erst jetzt, mit einem Jahr Verspätung, aufgelöst. 


Wie die BILD am SONNTAG berichtet, wurde der noch ein Jahr lang gültige Vertrag mit Weinzierl erst jetzt endgültig aufgelöst. Grund für die späte Trennung ist demnach das belastete Verhältnis zwischen dem Coach und Schalke-Manager Christian Heidel, der von der Leistung der Mannschaft (Tabellenplatz 10) unter Weinzierl enttäuscht war. Auch als der Spieler Yevhen Konoplyanka seinen damaligen Trainer als "Feigling" bezeichnete, bekam er keine Strafe von Seiten des Klubs, was Weinzierl böse aufgestoßen sein soll.

FC Schalke 04 v Hamburger SV - Bundesliga

Konnte die Erwartungen auf Schalke nicht erfüllen: Ex-Coach Markus Weinzierl 


Die nun beschlossene Vertragsauflösung ist vor allem für Manager Heidel wichtig und gibt mehr Raum bei den Kaderplanungen, da ​S04 sich so die ausstehenden drei Millionen Euro Jahresgehalt spart, die Weinzierl bis zum Sommer 2019 noch zustehen würden. Immerhin kassiert der frühere Trainer des FC Augsburg eine Abfindung in Höhe von 1,5 Millionen Euro. 


Für Weinzierl kann derweil nun endlich die Suche nach einem neuen Arbeitgeber beginnen. Bereits in der abgelaufenen Spielzeit galten der VfB Stuttgart, Werder Bremen und die Nationalmannschaft Österreichs als mögliche Anlaufstellen für den 43-Jährigen, eine Zusage konnte er auch aufgrund seiner Vertragslage allerdings nicht geben.