​Die kolumbianischen Fans können vor der Achtelfinal-Partie gegen England Hoffnungen auf einen Einsatz von James Rodriguez schöpfen. Der wichtige Offensivmann hat sich keine schwerwiegende Verletzung zugezogen. Das gab der Verband auf der eigenen Webseite bekannt.


Die Kolumbianer teilten am Samstagabend mit, dass entgegen aller Erwartungen kein Riss der Muskelfasern in der rechten Wade besteht und der Spieler des ​FC Bayern München auch keine sonstigen strukturellen Schäden in der Muskulatur erlitten hat. Es wurde nur ein Ödem bei einer MRTUntersuchung festgestellt. 


Auswechslung noch vor der Halbzeit 


Der 26-Jährige musste beim letzten Gruppenspiel der Kolumbianer gegen Senegal bereits nach 31 Minuten aufgrund von Ermüdungserscheinungen in der Wade ausgewechselt werden. Seine Mannschaft gewann zwar mit 1:0 gegen die Afrikaner, dennoch ist den Verantwortlichen des WM-Teilnehmers klar, dass Rodriguez enorm wichtig für die Südamerikaner ist. 


„Ich hoffe, die Untersuchungen bringen uns gute Nachrichten“, sagte Trainer José Pekerman nach dem Abpfiff. Mittelfeldspieler Carlos Sanchez erklärte gegenüber der Presse: „James ist ein Führungsspieler für uns alle. Aber wenn er nicht spielen kann, werden es andere an seiner Stelle."

FBL-WC-2018-MATCH48-SEN-COL

Weiß um die Bedeutung seines Top-Stars: Trainer Jose Pekerman


Dass James Rodriguez Ende Juni erschöpft ist, ist kein Wunder. Der Ausnahmefußballer hat beim deutschen Rekordmeister 37 Pflichtspiele absolviert und dabei acht Tore erzielt, 14 Treffer vorbereitet. Ob der Rechtsfuß sich für das Achtelfinale am Dienstag erholen wird, wird sich wohl erst am Spieltag zeigen: Die Kolumbianer trainieren nicht öffentlich und wollen keine Details an die Engländer preisgeben.