Kolumbien steht im Achtelfinale der Weltmeisterschaft, aber die Freude ist gedämpft, denn James Rodriguez ist verletzt. Noch ist unklar, ob der WM-Torschützenkönig von 2014 rechtzeitig fit für das Duell gegen England wird.


Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen den Senegal und dem Weiterkommen ins Achtelfinale herrschte bei den Kolumbianern große Freude. Dennoch gab es nach dem Spiel auch große Sorgenfalten bei Teamchef José Pekerman, denn sein Star James Rodriguez droht auszufallen.

Schon beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen die Afrikaner zwickten die Muskeln beim kolumbianischen Mittelfeld-Star. Er wollte aber unbedingt spielen und es kam, wie es kommen musste. Nach einer halben Stunde war Schluss, es ging nicht mehr für den 26-Jährigen.


"Ich mache mir große Sorgen. Es ist sehr schwer für meine Mannschaft", meldete sich sein Trainer Jose Pekerman zu Wort. Es sieht also nicht gut aus für einen Einsatz von James gegen England am Dienstag.

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Die Enttäuschung ist James bei seiner Auswechslung anzusehen



Pekerman wollte in seiner ersten Reaktion nicht genauer auf die Verletzung eingehen, die den bis dahin blassen Offensivstar von Bayern München zur Auswechslung gezwungen hatte. 

"Wir müssen abwarten und hoffen, dass wir gute Nachrichten bekommen", sagte Pekerman. Ohne James wird es gegen die Three Lions schwer, das weiß auch Pekerman: "England hat ein junges Team mit viel individueller Qualität."


Bei Kolumbien überzeugt neben James auch Innenverteidiger Yerri Mina. Der talentierte Abwehrspieler ist mit seinen 1,95 Metern nicht zu übersehen und seine zwei Treffer in diesem Turnier, waren maßgebend für das weiterkommen Kolumbiens. Mina weiß aber auch, dass James für den Erfolg Kolumbiens sehr wichtig ist: "Es ist schlimm, dass James so früh den Platz verlassen musste, wir sind traurig darüber."