(L-R) John Stones of England, Harry Kane of England during the 2018 FIFA World Cup Russia group G match between England and Panama at the Nizhny Novgorod stadium on June 24, 2018 in Nizhny Novgorod, Russia(Photo by VI Images via Getty Images)

Qualität setzt sich durch: Die Top-Elf der WM-Gruppenphase

48 Spiele ist die WM nun schon alt und mit Deutschland musste sich nur ein vermeintlicher WM-Favorit aus dem Wettbewerb verabschieden. Obwohl auch bei einigen anderen großen Fußballnationen noch nicht alles rund läuft, ist die Top-Elf der Vorrunde mit jeder Menge großer Namen gespickt.

1. Keylor Navas (Costa Rica)

Costa Rica konnte die überragende Leistung von der WM 2014 nicht wiederholen und scheidet bereits nach der Gruppenphase aus. An Keylor Navas lag es dabei jedoch mit Sicherheit nicht. Der Keeper von Real Madrid spielte erneut ein starkes Turnier und zeigte, wieso ihn die 'Königlichen' vor vier Jahren unbedingt haben wollten. 

2. Yerry Mina (Kolumbien)

Der Kolumbianer Yerry Mina ist bei der WM eine sichere Bank. Die Südamerikaner mussten auch aufgrund der starken Defensivarbeit des Barca-Verteidigers bislang nur ein Gegentor hinnehmen. Zudem gelangen dem Innenverteidiger bereits zwei Tore.

3. John Stones (England)

Auch John Stones zeigte sich in diesem Turnier bereits sehr torgefährlich und netzte beim 6:1-Kantersieg der Engländer gegen Panama gleich doppelt. Gegen Belgien musste der 24-Jährige zur Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden und prompt kassierten die 'Three Lions' den Gegentreffer zum 0:1.

4. Diego Godin (Uruguay)

Uruguay schloss die Gruppe A ohne Punktverlust souverän als Gruppensieger ab. Dabei kassierten die 'Urus' kein einziges Gegentor. Ein Garant für die mannschaftliche Geschlossenheit der Südamerikaner war dabei wieder einmal Diego Godin. Der Abwehrchef von Atletico Madrid ist kaum zu überwinden.

5. Luka Modric (Kroatien)

Während Vereinskollege Toni Kroos nur durch seinen Geniestreich gegen Schweden glänzen konnte, spielte Luka Modric bislang eine fantastische WM. Gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Ivan Rakitic dirigiert der kroatische Kapitän seine Mannschaft und macht das Team zu einem echten Titelaspiranten.

6. Kevin De Bruyne (Belgien)

Den wohl ansprechendsten Fußball aller WM-Teilnehmer boten bislang die Belgier. Dabei nimmt Kevin De Bruyne - wie auch bei Manchester City - eine Schlüsselposition ein. Der 27-Jährige ist an fast jeder gefährlichen Aktion der 'Roten Teufel' beteiligt und ist in der Lage, jede Defensivreihe auszuhebeln.

7. Eden Hazard (Belgien)

Neben De Bruyne ist Eden Hazard die prägende Figur im Spiel der Belgier. Der Star des FC Chelsea wurde beim letzten Gruppenspiel gegen die Engländer zwar geschont, in den beiden Spielen zuvor spielte er jedoch groß auf. Zwei Tore und eine Torvorlage sind ein guter Beweis dafür.

8. Philippe Coutinho (Brasilien)

Während die meisten Augen auf Brasiliens Superstar Neymar gerichtet sind, spielt ein weiterer Shootingstar der Südamerikaner bei dieser WM groß auf. Philippe Coutinho war in jedem Gruppenspiel der 'Zauberer vom Zuckerhut' an einem Treffer beteiligt und war auch sonst der Dreh- und Angelpunkt des Rekordweltmeisters.

9. Cristiano Ronaldo (Portugal)

Im letzten Gruppenspiel gegen den Iran scheiterte Cristiano Ronaldo zwar vom Elfmeterpunkt, dennoch geht der Superstar von Real Madrid in diesem Turnier vorneweg. Drei Treffer zum Auftakt gegen Spanien waren ein echtes Statement des Portugiesen. Nach dem EM-Titel vor zwei Jahren ist CR7 noch lange nicht satt.

10. Romelu Lukaku (Belgien)

In der Sturmspitze der Belgier profitiert Romelu Lukaku von den punktgenauen Zuspielen seiner technisch versierten Mitspieler. Dennoch ist die Abschlussgenauigkeit des 25-Jährigen beeindruckend. Nach zwei Doppelpacks durfte er sich gegen England ausruhen. Im Achtelfinale gegen Japan soll er aber wieder für Furore sorgen.

11. Harry Kane (England)

Getoppt wurden Ronaldo und Lukaku nur von Harry Kane. Auch der Superstar der Tottenham Hotspur wurde im letzten Gruppenspiel geschont, kann aber dennoch bereits auf fünf Tore zurückblicken. Zugegeben: Tunesien und vor allem Panama waren keine dicken Brocken, dennoch muss man das erst einmal nachmachen.