Gezeichnet von einer langwierigen Verletzung kam Tin Jedvaj nicht über seine Reservistenrolle hinaus. Noch ist unklar, ob er Bayer Leverkusen in der neuen Saison erhalten bleibt. Im Zuge dessen sondiert der Werksklub den Markt. Ein Spieler des FC Barcelona scheint in den Fokus zu rücken.


Mehrere Monate fiel Tin Jedvaj aufgrund einer hartnäckigen Schienbeinverletzung aus. Obwohl er im Anschluss an seine Blessur wieder spielfit war, griff Bayer Leverkusens Trainer Heiko Herrlich nicht auf ihn zurück. Wechselabsichten spielten schon im Winter eine Rolle.


Die erhärten sich nun. Die spanische Mundo Deportivo schreibt von einem Interesse des Werksvereins an Yerry Mina vom ​FC Barcelona, um den sich bereits seit Monaten Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied aus Katalonien ranken. Auf Barça-Seite werde jedoch eine andere Lösung präferiert.

FBL-WC-2018-MATCH48-SEN-COL

Yerry Mina könnte in die Bundesliga wechseln


Der Renommierklub plant vielmehr, Mina an einen solventen Verein aus der Premier League zu verkaufen, um zumindest noch eine adäquate Ablösesumme zu kassieren. Zwölf Millionen Euro zahlte der Spanische Meister im Winter für den kolumbianischen WM-Teilnehmer, der am Dienstag (20 Uhr) im Achtelfinale auf England trifft.


Das Werben um Mina ist abhängig von den Planungen mit Jedvaj. ​Geht es nach Bayer-Coach Herrlich, bleibt der Kroate, der ebenfalls an der WM teilnimmt, in Leverkusen. Aus sportlicher Sicht wolle Herrlich Jedvaj in jedem Fall halten, sagte Herrlich dem kicker. Bereits im Winter legte er seinen Wechselveto ein.


„Es war die richtige Entscheidung, da Tin über herausragende Qualitäten verfügt. Am Ende war er für uns ein wichtiger Spieler“, so Herrlich über Jedvaj, der noch bis 2020 an Leverkusen gebunden ist.