Wie schon bei der WM 2014, überstand Kolumbien auch acht Jahre später die Vorrunde der Weltmeisterschaft. Nach dem Einzug in die K.o.-Runde bangen die Cafeteros um ihren Superstar James Rodríguez, der im letzten Gruppenspiel verletzt ausgewechselt werden musste.


James Rodríguez reiste bereits angeschlagen nach Russland. Zuletzt klagte der Superstar der Kolumbianer über anhaltende Wadenprobleme. Im letzten Gruppenspiel ​gegen den Senegal (1:0) musste der Offensivmann des ​FC Bayern schon nach einer halben Stunde ausgewechselt werden.

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Bitter enttäuscht: James Rodríguez 



Nun bangt der Gruppensieger um James. Trainer José Pékerman sei „sehr besorgt. Es ist eine harte Situation für mein Team. So ein Thema kann alles überschatten“, zitieren ihn verschiedene Medien. Im Moskauer Spartak-Stadion trifft Kolumbien im Achtelfinale auf England (Dienstag, 20 Uhr). Ob James dabei sein wird, ist offen.


„Beim Abschlusstraining war er total fit, es gab keinen Hinweis auf eine Verletzung“, führt Pékerman aus. „Wir müssen abwarten und hoffen, dass wir gute Nachrichten bekommen.“ Sein stärkstes WM-Spiel lieferte James gegen Polen ab. Beim 3:0 gegen die Mitteleuropäer war der Bayern-Spieler mit zwei Torvorlagen bester Mann auf dem Platz.