​Am Mittwochnachmittag besiegelte ​die 0:2-Niederlage gegen Südkorea das vorzeitige WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft. Zum ersten Mal muss eine DFB-Auswahl ihre Koffer nach der Vorrunde packen. Nach dem blamablen Aus steht der Weltmeister vor einem Umbruch. Über die Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw soll in den nächsten Tagen entschieden werden. 


Mit drei Punkten und als Gruppenletzter schied der amtierende Weltmeister aus. In den kommenden Tagen werden sich sicherlich nicht nur die Spieler, sondern auch die Verantwortlichen des DFB mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie es zu diesem Debakel kommen konnte. Nach dem historischen WM-Aus ist allerdings klar, dass ein Umbruch eingeleitet werden muss. 


Ob Bundestrainer Löw dabei weiterhin das Zepter in der Hand halten wird, soll sich in den nächsten Tagen entscheiden. "Ich habe gestern Abend mit Jogi Löw gesprochen. Wir sind so verblieben, dass wir in den nächsten Tagen besprechen, wie es weitergeht", erklärte DFB-Präsident Reinhard Grindel gegenüber der Sport Bild

Löw ​​selbst​ ​ließ seine Zukunft nach der 0:2-Niederlage offen. "Es ist zu früh für mich, die Frage zu beantworten. Ich brauche ein paar Stunden, um wieder klar zu sehen. Die Enttäuschung sitzt auch bei mir tief. Da müssen wir morgen Gespräche führen", erklärte der Bundestrainer am ZDF-Mikrofon. "Aber ich habe die Verantwortung dafür", betonte der 58-Jährige. Vor der WM wurde der Vertrag von Löw vorzeitig bis 2022 verlängert.