MUNICH, GERMANY - MARCH 31: Gonzalo Castro of Dortmund, Sokratis Papastathopoulos of Dortmund, Andre Schuerrle of Dortmund and Mahmoud Dahoud of Dortmund look dejected during the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and Borussia Dortmund at Allianz Arena on March 31, 2018 in Munich, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Castro, Yarmolenko und Co.: Das ist der Stand bei den BVB-Wackelkandidaten

Nach einer eher mäßigen Saison soll es beim BVB in der neuen Spielzeit sportlich wieder bergauf gehen. Neben einem Trainerwechsel wird auch der Kader einem Umbruch unterzogen, der einige Opfer fordert. Doch wie ist der Stand bei den Wackelkandidaten der Borussia?

1. Erik Durm

Der Weltmeister von 2014 hat ein wahres Seuchenjahr hinter sich. Aufgrund einer Hüftverletzung sowie eines Außenbandrisses im Sprunggelenk absolvierte Durm keine einzige Partie für den BVB.


Durm hat keine Zukunft mehr an der Strobelallee und soll unbedingt abgegeben werden. Medienberichten zufolge steht sein Wechsel zu Huddersfield Town unmittelbar bevor. Dort würde er auf seinen ehemaligen Trainer David Wagner treffen.

2. Sebastian Rode

Ähnlich wie Durm hat auch Sebastian Rode ein Jahr voller Pleiten, Pech und Pannen hinter sich. Eine Stressreaktion am Schambein sorgte dafür, dass der ehemalige Münchener ein Jahr auf der Tribüne sitzen musste. Da Rode jedoch auch vor seiner Verletzung beim BVB nicht überzeugte, gilt er als einer der Streickandidaten.


Für den Mittelfeldspieler gibt es jedoch derzeit kein Angebot, Rode selbst würde gerne in Dortmund bleiben und sich unter dem neuen Trainer Lucien Favre empfehlen. Die BVB-Bosse hätten ihn dagegen gerne von der Gehaltsliste.

3. Gonzalo Castro

Castro litt in der vergangenen Saison stark unter der allgemeinen Verunsicherung des BVB-Kaders und konnte so zu keinem Zeitpunkt an seine Leistungsfähigkeit anknüpfen. Da in diesem Sommer wohl letztmals die Möglichkeit besteht, noch eine halbwegs angemessene Ablösesumme für den Mittelfeldallrounder zu erzielen, soll Castro ebenfalls wechseln.


Sportdirektor Michael Zorc bestätigte kürzlich, dass man sich in aussichtsreichen Gesprächen mit dem VfB Stuttgart befinde. Castros Wechsel ins Ländle dürfte somit nur eine Frage der Zeit sein.

4. Nuri Sahin

Der Türke zählt bei den Schwarz-Gelben zwar nach wie vor zu den Publikumslieblingen, seine besten Zeiten hat Sahin allerdings hinter sich. Daher würden die BVB-Bosse aus sportlicher Sicht zu einem Abgang des Mittelfeldspielers tendieren - zuletzt wurde der 29-Jährige mit einem Wechsel in die Türkei in Verbindung gebracht. Dabei handelte es sich jedoch eher um lose Gerüchte.


Sollte Sahin keinen Abnehmer finden, würde er aufgrund seiner Verdienste jedoch auch in der kommenden Saison eine faire Chance erhalten.

5. Andriy Yarmolenko

Der Ukrainer wurde im vergangenen Sommer als Nachfolger von Ousmane Dembele verpflichtet und galt als Transfercoup. Nach einem guten Start baute Yarmolenko jedoch stark ab und wurde zum Mitläufer - dazu vergab der Flügelspieler zahlreiche Hochkaräter.


Der 28-Jährige soll daher nach nur einem Jahr wieder gehen. Zwar wurde Yarmolenko als potentielles Transferziel des FC Everton deklariert, doch auch hier handelt es sich nur um ein loses Gerücht. Der 25-Millionen-Einkauf droht zu einem teuren Bankdrücker zu werden.

6. André Schürrle

Mit 30 Millionen Euro ist André Schürrle noch immer der teuerste Einkauf der BVB-Historie - ein Fakt, der schwer auf den Schultern des Offensivspielers lastet. In Dortmund konnte Schürrle nur äußerst selten seine Fähigkeiten abrufen, die meiste Zeit irrt der 27-Jährige wie ein Fremdkörper über den Platz.


Kein Wunder, dass die Dortmunder den Weltmeister liebend gerne abgeben würden. Allerdings ist weit und breit kein Abnehmer für 'Schüüüü' in Sicht.