​Der SC Freiburg setzt auch nach dem Klassenerhalt in der abgelaufenen Bundesligasaison weiter auf den eigenen Nachwuchs und nimmt vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs mit ins Trainingslager. Während zwei Spieler vorerst nur die Saisonvorbereitung bei den Profis bestreiten sollen, rücken Constantin Frommann und Keven Schlotterbeck zur neuen Spielzeit dauerhaft in den Profikader des Sportclubs auf.


Wie der ​SC Freiburg auf seiner offiziellen Vereinswebseite mitteilte, werden Torhüter Constantin Frommann und Innenverteidiger Keven Schlotterbeck in der kommenden Saison fest zum Bundesligakader des SC Freiburg gehören. Beide werden dementsprechend auch mit ins Trainingslager der Breisgauer reisen. Neben den beiden Aufsteigern dürfen auch Linksverteidiger Chima Okoroji und Luca Herrmann die Saisonvorbereitung bei den Profis absolvieren, ein Platz im Profikader bleibt ihnen vorerst allerdings noch verwehrt.

"Unser Blick geht immer zuerst in die Freiburger Fußballschule. Wir sind mit der Entwicklung unserer Spieler bei den A-Junioren und in der Zweiten Mannschaft sehr zufrieden", begründete Sportvorstand Jochen Saier die durchaus mutige Entscheidung, den Kader mit jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs aufzufüllen. "Daher freut es uns natürlich, dass dieses Quartett vorerst bei der Bundesligamannschaft dabei ist. Der Sprung von der Freiburger Fußballschule zu den Profis sollte immer unser gemeinsames Ziel sein."


Frommann spielte in der abgelaufenen Saison noch für die zweite Mannschaft des Sportclubs in der Regionalliga und stand zudem bereits zwei Mal für die U20-Nationalmannschaft des DFB zwischen den Pfosten. "Constantin bringt viele Merkmale eines modernen Torhüters mit," lobt Sportdirektor Klemens Hartenbach den jungen Schlussmann. "Mit ihm wollen wir die Tradition eigener junger Torhüter fortsetzen." Frommann komplettiert das Torwart-Trio bestehend aus Stammkeeper Alexander Schwolow und dem aus Duisburg verpflichteten Mark Flekken. 

Der zweite neue Mann im Profikader, Keven Schlotterbeck, war erst im vergangenen Jahr von der TSG Backnang aus der Verbandsliga zur Freiburger Reserve gewechselt, wo er sich auf Anhieb etablierte und 34 Spiele in der Regionalliga bestritt. Der 21-Jährige überzeugt laut Hartenbach mit einer "ruhigen und klaren Spielweise" und darf seine gute Entwicklung nun bei den Bundesligaprofis fortsetzen.


Den beiden weiteren Youngstern Okoroji und Herrmann könnte nach der Saisonvorbereitung ebenfalls der Sprung in den Profikader winken. Eine Entscheidung diesbezüglich werde laut Sportdirektor Hartenbach noch getroffen. "Beide Spieler sind sehr talentiert und sollen behutsam aufgebaut werden. Nach der Vorbereitung werden wir gemeinsam entscheiden, in welcher Trainingsgruppe es weitergeht," so der 53-Jährige.