​Mittelfeldmann Max Meyer spielte beim Vizemeister FC Schalke 04 unter Domenico Tedesco in seiner neuen Rolle als Taktgeber vor der Abwehr zwar eine gute Rückrunde, wird den Klub nach seinem Rausschmiss aber mit Ablauf seines Vertrages am Monatsende verlassen. Nachdem sich zuletzt bereits der AC Mailand aus dem Rennen um den U21-Nationalspieler verabschiedete, soll auch Atletico Madrid nun nicht mehr an seinen Diensten interessiert sein. 


Nach den Mobbingvorwürfen gegenüber Chefcoach Domenico Tedesco und Manager Christian Heidel steht Max Meyer auch drei Tage vor Vertragende beim ​FC Schalke 04 noch ohne einen neuen Arbeitgeber da. Das Verhalten des Spielers in den letzten Wochen und Monaten scheint somit wohl auch bei den Klubs über die Landesgrenzen hinaus nicht unbemerkt geblieben zu sein, was die Suche nach einem neuen Arbeitgeber deutlich erschwert.


Wie die BILD nun berichtet, soll sich nach dem italienischen Topklub AC Mailand nun auch der spanische Topklub Atletico Madrid aus dem Rennen um Meyer verabschiedet haben. Zwar seien Vertreter der "Rojiblancos" bereits vor Monaten auf Schalke gewesen, um den Mittelfeldmann zu beobachten, das Interesse sei jedoch mittlerweile erloschen. 


FC Schalke 04 Training Session

Weiterhin auf der Suche nach einem neuen Klub: Max Meyer 


Grund dafür sollen vor allem die hohen Gehaltsforderungen des Spielers zwischen sechs und acht Millionen Euro sein, die einem möglichen Deal im Weg stehen. Auch die Gerüchte rund um ein Interesse des FC Arsenal, FC Liverpool und Fenerbahce Istanbul erwiesen sich bislang nicht als wahr. 


Eine neue Spur führt derweil nach Frankreich, wo Meyer-Berater Roger Wittmann bekanntlich gute Beziehungen zu Olympique Marseille pflegt. Unter seiner Obhut wechselte in der Vergangenheit bereits Luiz Gustavo vom VfL Wolfsburg aus der Bundesliga zu "OM". Seit der Übernahme von US-Unternehmer Frank McCourt wäre der Klub zudem wohl auch in der Lage, die Gehaltsforderungen des Noch-Schalkers annähernd zu erfüllen. Ob die Franzosen allerdings wirklich an Meyer interessiert sind, ist bislang noch unklar.