Das Ende der Gruppenphase der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland steht kurz bevor. Mit Spannung erwartet man weltweit den Ausgang der verbleibenden Partien und freut sich auf die Achtelfinalpaarungen. Panini-Bilder sind Kult und gehören bei einer WM-Endrunde für die meisten einfach dazu.


Die WM wurde - teils bereits im Vorfeld - von polemischen und diskussionswürdigen Entscheidungen und Aktionen geprägt. Falls man die bisherigen Ereignisse der WM in solchen Bildern zusammenfassen könnte, wären einige der Fotos etwas anders.


Rojo

Argentinien hatte bereits in der WM-Qualifikation einen schwachen Eindruck hinterlassen und erreichte erst am letzten Quali-Tag die Endrunde. 


Nach einem 1:1-Unentschieden im Auftaktspiel gegen kompakte Isländer setzte es gegen Kroatien eine deftige 3:0-Niederlage. 


Somit waren die "Albiceleste" im letzten Gruppenspiel gefordert. Die Truppe um Superstar Lionel Messi - der mit einem sensationellen Treffer den Sieg einleitete - erkämpfte sich gegen hartnäckige Nigerianer in Minute 86 den so sehr gebrauchten Sieg. Marcos Rojo von Manchester United war der Erlöser für die Gauchos. 


Ter Stegen

Manuel Neuer fehlte den Bayern und Deutschland monatelang. Während die WM näher rückte und Marc-André ter Stegen beim FC Barcelona stest gute Leistungen lieferte, trainierte Neuer fleißig an seinem Comeback. Wer sollte nun die deutsche Nummer 1 in Russland sein?


Jogi Löw entschied sich schließlich für Neuer und setzte damit ter Stegen auf die Ersatzbank. Eine Entscheidung die auch im Vorfeld der WM für Furore sorgte. Schließlich hatte Neuer so gut wie keine Spielpraxis...


Fairerweise muss man sagen, dass sich MAtS sportlich verhalten hat und die "Degradierung" gut verarbeitet hat. Ein echter Teamplayer.


Neymar

Die Schweiz erkämpfte sich in ihrem ersten Spiel gegen Turnierfavorit Brasilien ein überraschendes 1:1-Unentschieden. 


Dabei ragte ein Spieler besonders heraus. Mittelfeldmotor Valon Behrami nahm es fast die ganze Partie mit Neymar Jr. auf und nahm diesen komplett aus dem Spiel.


Der 33-jährige Schweizer Oldie war an dem Tag einfach zu stark für den filigranen Samba-Kicker von Paris St.-Germain. 


Bis auf einige Schwalben und Nickligkeiten fiel Neymar in der gesamten Partie nicht auf. 


Das führt eigentlich schon zum nächsten Bild...


Neymar

Neymar und Brasilien hatten gegen die Eidgenossen schwer zu kämpfen. Aber auch gegen Costa Rica war es kein Leichtes, 3 Punkte einzufahren. 


Lange, lange stand es 0:0 und die Zentralamerikaner hatten sogar noch die Chance den Führungstreffer zu erzielen. 


Erst kurz vor Schluss trafen Coutinho und dann Neymar für Brasilien. 


Außer dem Treffer gegen Costa Rica hat Neymar bislang nur mit seiner lächerlichen Fallsucht und seinem arroganten Benehmen für Gesprächsstoff gesorgt.


Vielleicht besinnt er sich ja darauf, dass Fußball ein Kontaktsport ist und ja: da kommt es gelegentlich zu Foulspielen. Das ist halt Teil des Sports. 


Leroy Sane

Die wohl größte Überraschung der Kaderbekanntgabe von Deutschland, war der Ausschluss von Leroy Sané. 


Der Flügelstürmer von Manchester City hatte unter Starcoach Pep Guardiola die Meisterschaft gewonnen und die beste Saison eines U21-Spielers in den europäischen Top-Ligen abgeliefert. 


Dennoch entschied sich Joachim Löw dafür den jungen Dribbler zuhause zu lassen. Pikant. 


Derweil liegt Sané wohl in der Karibik, oder sonst wo unter den Palmen und schaut sich die Spiele in Russland leider nur im Fernsehen an. Schade.  


Shaqiri

Nachdem Valon Behrami Neymar aus dem Spiel genommen hatte, traf die Schweiz um Ex-Bayern-Spieler Xherdan Shaqiri auf die Serben. 


Bereits im Vorfeld wurde in der Schweiz darauf hingewiesen, dass es eine brisante Partie geben könnte. Dies aufgrund der Ex-Jugoslawischen Wurzeln vieler Schweizer Spieler. 


"Shaq-Attack" erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Schweizer. Jubel Trubel. 


Dabei signalisierte er den "Doppeladler", ein Hinweis auf seine kosovo-albanische Herkunft.  


Sogar "Ur-Schweizer" Stephan Lichtsteiner tat dasselbe. Unerwartet. Die von der FIFA ausgesprochene Geldstrafe hatte es übrigens auch in sich.


Fellaini


Damit wären wir bei Marouane Fellaini


Belgien spielt bislang ein gutes und solides Turnier. Panama und Tunesien konnte man ohne Probleme bezwingen.


Der Mittelfeld-Haudegen von Manchester United hatte damit aber nicht viel zu tun. Mit Keven De Bruyne und Eden Hazard sind andere für das Feuerwerk zuständig. 


Das Bild von Fellaini ist effektiv nur hier, weil...



..... es so doof ausschaut.