​Albin Ekdal steht beim ​Hamburger SV seit 2015 unter Vertrag und hat somit einiges miterlebt in der Hansestadt. Nach dem endgültigen Abstieg des einstigen Bundesliga-Dinos stehen die Zeichen zwischen Verein und Spieler auf Trennung. Der 28-jährige schwedische Nationalspieler, der es erst kürzlich mit dem amtierenden Weltmeister in Russland zu tun bekam, wird offenbar von seinem Ex-Verein Cagliari Calcio umworben, wie La Nuova Sardegna berichtet.


35 Länderspiele bestritt Ekdal im Dress der schwedischen Nationalmannschaft. An die 1:2-Niederlage gegen die Deutschen wird sich der defensive Mittelfeldspieler wohl noch lang erinnern, denn das finale zweite Tor des Weltmeisters fiel bekanntlich durch Toni Kroos in der allerletzten Sekunde. Gegen Mexiko haben Ekdal und sein Team nun die Möglichkeit, durch eine grandiose Leistung im Endspiel doch noch die vorhandene rechnerische Chance auf eine Achtelfinal-Teilnahme zu nutzen.

Eintracht Frankfurt v Hamburger SV - Bundesliga

Seit 2015 in Hamburg: Nun steht Schwedens Nationalspieler Albin Ekdal vor einer Rückkehr nach Italien


Im Hintergrund wird sich Ekdals Berater um seine Zukunft kümmern. Bis zum 30.06.2019 steht Ekdal in Hamburg noch unter Vertrag und so hat die sportliche Riege um den neuen Sportvorstand Ralf Becker in diesem Sommer die letzte Chance, durch einen Ekdal-Verkauf Geld in die klammen Kassen zu spülen. Heimlich, still und leise meldet nun Cagliari Calcio Interesse an und will in Erfahrung gebracht haben, dass der Preis für den Spieler 2,5 Millionen Euro beträgt und dass er aktuell etwa eine Million Euro verdient. Ein Investment, das man in Kauf nehmen will, da man sich in Italien gerne an Ekdals Leistungen in der Serie A erinnert.

Cagliari Calcio v SSC Napoli - Serie A

Wieder im Dress von Cagliari? Cheftrainer Rolando Mara habe dem Transfer bereits zugestimmt


Nach Erfahrungen bei Juventus Turin, dem AC Siena und AC Bologna stand Ekdal nämlich zwischen 2011 und 2015 schon bei Cagliari unter Vertrag. Er lief 122-mal für den italienischen Erstligisten auf und hinterließ bei den Verantwortlichen einen positiven Eindruck, mit dem er sich letztlich Richtung Hamburg verabschiedet hatte. Ekdal soll einem Transfer bereits zugestimmt haben und auch der neue Trainer von Cagliari, Rolando Mara, scheint von Ekdal überzeugt zu sein. Demnach ist die Personalie Ekdal, bzw. dessen Abschied aus Hamburg scheinbar zu einer Frage der Zeit.