​Sadio Mané vom FC Liverpool ist noch nicht richtig bei der WM angekommen. Der Superstar der Senegalesen hat zwar bereits einen Treffer erzielt, dieser war aber eher glücklicher Natur. Gegen Kolumbien braucht der Senegal seinen Superstar aber in Topform, um das Achtelfinale zu erreichen.


Senegals Staatspräsident Macky Sall erwartet von den 'Löwen von Teranga' um Starspieler Sadio Mané im Gruppenfinale gegen Kolumbien den Einzug ins Achtelfinale. "Wir zählen auf Euch und wir sind bei Euch", ließ Sall nach dem 2:2 gegen Japan aus der Heimat ausrichten.


Der Trainer der Mannschaft, Aliou Cissé, hat indes an Sadio Mané appeliert und ist der Meinung, dass der Stürmer noch deutlich mehr kann: "Er kann es besser. Sadio war besser als im ersten Spiel gegen Polen, aber gegen Kolumbien muss er noch besser werden."

Japan v Senegal: Group H - 2018 FIFA World Cup Russia

Einen Treffer hat Sané bereits erzielt, weitere müssen folgen


Auch Mané weiß, dass im Duell mit den Kolumbianern um James Rodriguez vom FC Bayern München rund 15 Millionen Senegalesen wieder auf ihn schauen werden. Fehler wie gegen Japan, als das Team zwei Mal führte und trotzdem nicht gewinnen konnte, müssen vermieden werden. "Wir müssen dieses Spiel ganz schnell vergessen, wir sind alle sehr enttäuscht", sagte Mané. 


Mané ist der Meinung, dass sein Trainer Aliou Cissé der Richtige für den Job ist und schwelgt in Erinnerungen über die Spielerkarriere seines Trainers. Cissé führte den Senegal bei der WM 2002 als Kapitän völlig überraschend ins Viertelfinale, als zehnjähriger Junge fieberte Mané im Dorf Bambali mit. "Ich habe sehr, sehr gute Erinnerungen an die WM damals, auch wenn ich jung war", sagte Mané: "Aliou und die anderen haben uns stolz gemacht. Das ist eine unvergessliche Erinnerung."


Das Lob hört da aber nicht auf, denn auch als Trainer genießt Cissé bei seinen Spielern sehr viel Respekt. Was der Trainer sagt, ist Gesetz. "Er macht eine tolle Arbeit, er macht den Plan. Wir hören auf ihn, weil seine Pläne immer aufgehen", so Mane.