Erst vor wenigen Tagen sorgten zwei Bundesligisten für einen Paukenschlag. Zur Saison 2019/20 wird Julian Nagelsmann seine Zelte bei der ​TSG Hoffenheim abbrechen und den direkten Konkurrenten RB Leipzig übernehmen. Dietmar Hopp, 1899-Mäzen, kommentiert die Geschehnisse der letzten Tage.


Im Sommer 2019 macht Julian Nagelsmann von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch und verlässt die TSG Hoffenheim vorzeitig. Noch ein Jahr wird der Trainer-Senkrechtstarter 1899 betreuen, ​um dann bei RB Leipzig anzuheuern. Nagelsmann habe sich absolut korrekt und integer verhalten, kommentiert Dietmar Hopp auf der Hoffenheimer Website.


Der Mäzen weiter: „Er hatte die vereinbarte Möglichkeit aus seinem Vertrag auszusteigen, die hat er genutzt. Er hat uns darüber frühzeitig informiert, damit wir agieren können.“ Es sei eine völlig saubere und faire Sache gewesen. „Beide Parteien wussten von dieser Option und von diesem wahrscheinlichen Szenario. Ich habe darüber immer wieder offen gesprochen.“

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Dass die kommende Saison zum Spießrutenlauf für Nagelsmann wird, glaubt Hopp indes nicht. Vielmehr habe der Investor keinerlei Bedenken, dass Nagelsmann in seiner Arbeit nachlassen oder die Spieler weniger motiviert arbeiten könnten. Natürlich könne der Wechsel, sollte es mal nicht so laufen, immer wieder hochkochen. „Das ist ja dann aber nicht unser Thema, sondern das von anderen“, so Hopp.


Mit ​RB Leipzig hat sich Nagelsmann für einen Klub entschieden, der mit Hoffenheim in direkter Konkurrenz zu den internationalen Startplätzen steht. Auch das soll für Hopp kein Problem sein. „Ich hege da weder Groll, noch kenne ich Missgunst. RB Leipzig ist ein hoch ambitionierter Verein mit enormen finanziellen Möglichkeiten. Sie bekommen im nächsten Jahr einen herausragenden jungen Trainer, dem ich viel Erfolg wünsche“, so der Firmeneigner.