Zu Beginn lagen James Rodríguez beim ​FC Bayern einige Stolpersteine im Weg. Geschockt zeigte sich der Kolumbianer unter anderem von der Entlassung Carlo Ancelottis. Zudem lagen ihm im Vorjahr nebst des Bayern-Angebots auch andere Offerten vor.


Im Juli letzten Jahres lieh der FC Bayern James Rodríguez für zwei Jahre aus. An ​Real Madrid flossen im Gegenzug 13 Millionen Euro Ablöse. Der technisch hoch veranlagte Kolumbianer kam extra wegen Carlo Ancelotti nach München. „Ich hatte andere Angebote von großen Klubs. Aber ich dachte auch, wenn ich in meinem ersten Jahr in Madrid mit Ancelotti viel gespielt habe, warum nicht in einem Verein wie Bayern?“, so James bei The Players Tribune.


Nach nur eineinhalb Monaten in Diensten des FC Bayern ​wurde Ancelotti von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden. Im Zuge seines Wechsel seien Zweifel aufgekommen, meint James. „Du denkst, was habe ich jetzt getan? Ich bin in einer Kutsche hergekommen, die nicht mehr hier ist.“ Die 0:3-Niederlage in der Champions League bei Paris St.-Germain war damals der auslösende Punkt.


Unter Ancelotti-Nachfolger Jupp Heynckes explodierte James förmlich. Insgesamt 33 Partien bestritt der WM-Fahrer unter dem Mönchengladbacher Übungsleiter. Dabei erzielte James fünf Tore undgab starke 13 Vorlagen. Der 25-Jährige habe zu Beginn gedacht, es würde härter werden, seinen Platz unter Heynckes verteidigen zu können. „Doch dann kam alles ganz anders.“