Caglar Söyüncü will unbedingt weg aus Freiburg und den nächsten Karriereschritt gehen. Die Klubs in Europa stehen angeblich Schlange - ein konkretes Angebot für den 22-jährigen Innenverteidiger soll allerdings nicht vorliegen. Dessen Berater hat nun eine Einigung mit Arsenal dementiert und bringt den BVB als möglichen Abnehmer ins Spiel.


Die Spekulationen um ​Freiburgs Caglar Söyüncü nehmen groteske Züge an. In der vergangenen Woche soll der 22-jährige Innenverteidiger noch seinen ​dringenden Wechselwunsch zum FC Arsenal geäußert haben. "Ich hoffe, dass ich zu ​Arsenal gehen kann. Ich möchte dort gerne spielen. Aber es hängt vom Klub ab. Ich habe noch drei Jahre Vertrag“, wurde Söyüncü von der türkischen Zeitung Günes zitiert.


Nach kicker-Informationen soll allerdings bislang ​weder von den Gunners noch von einem anderen Klub ein konkretes Angebot für den 16-fachen türkischen Nationalspieler eingegangen sein. An Interesse soll es europaweit zwar nicht mangeln, Söyüncüs Berater Mustafa Dogru hat nun aber offenbar eine Arsenal-Offerte dementiert. "Wir hatten bisher kein direktes Gespräch mit Arsenal, wir wissen aber, dass ihr Chefscout [Sven Mislintat, Anm. d. Red.] interessiert ist", soll er gegenüber dem türkischen Radiosender Radyospor gesagt haben. 


Den angeblich geäußerten Wunsch seines Klienten, unbedingt zu Arsenal zu wollen, wies er ebenfalls zurück. “Ich will hier eine öffentliches Statement abgeben: Es wurde bereits über eine Einigung mit Arsenal berichtet, zudem wurden Caglar einige Aussagen in dieser Hinsicht unterstellt, welche ich hier dementiere", wird Dogru zitiert. 


Berater erklärt: "BVB hat sich nach Söyüncü erkundigt"


Dass Söyüncü Freiburg trotz Vertrag bis 2021 noch in diesem Sommer verlassen wolle, bekräftigte er dagegen: "Es gibt zahlreiches Interesse von vielen großen Vereinen aus England, Italien oder Spanien, allerdings müssen wir erst eine Einigung mit Freiburg erreichen. Wir wollen den Wechsel in diesem Sommer zu einem Klub mit größeren Ambitionen." Dabei bringt Dogru eine neue Möglichkeit ins Spiel: Einen Wechsel innerhalb der Bundesliga. "Der ​BVB ist ein solch großer Verein, wir haben mitbekommen, dass sie sich bei Freiburg wegen Caglar erkundigt haben.”


Inwieweit man den Aussagen des Söyüncü-Beraters glauben kann, sei dahingestellt. Nach dem Transfer von Abdou Diallo scheinen die Planungen in Dortmund für die Defensive abgeschlossen zu sein. Sokratis befindet sich auf dem Sprung zu Arsenal, mit Diallo hätte der BVB wieder vier Innenverteidiger im Kader. Neben dem Mainzer Neuzugang und Routinier Ömer Toprak, mit Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou zwei weitere Youngster.