Manuel Akanji und Abdou Diallo - so könnte bald die neue Innenverteidigung von Borussia Dortmund heißen. Die beiden Youngster sollen den Neuaufbau beim BVB einläuten. Zur Philosophie von Neu-Trainer Lucien Favre passen beide perfekt.


​Borussia Dortmund treibt den Neuaufbau weiter voran. ​Der Transfer von Abdou Diallo gilt als fix, soll aber erst am 1. Juli bekanntgegeben werden, damit die 25 Millionen Euro Ablöse, die der BVB an Mainz 05 zahlt, im neuen Geschäftsjahr verrechnet werden.


Mit dem 22-Jährigen kommt ein Spieler nach Dortmund, der perfekt in die Klub-Philosophie passt. "Es wird immer ​unser ureigenster Anspruch bleiben, junge Talente zu entwickeln. Spieler zu finden, die noch nicht ihren fußballerischen Zenit erreicht haben, sondern mit uns wachsen können", bekräftigte Sportdirektor Michael Zorc im Gespräch mit der Funke Mediengruppe.


Diallo ist genau solch ein Spieler. Dazu gilt er als Wunschkandidat von Lucien Favre - und zeichnet sich mit einer Qualität aus, auf die der BVB künftig wieder mehr Wert legen will: "Herausragend ist seine Mentalität. Abdou hat ein natürliches Anführer-Gen“, schwärmt sein ehemaliger Jugend-Nationaltrainer Pierre Mankowski über den 22-Jährigen gegenüber der Bild

Diallo und Akanji: Dortmunds neues Innenverteidiger-Traumpaar?


Nach dem Abgang von Routinier Sokratis zeigt sich der Dortmunder Neustart auf keiner Position so deutlich wie in der Innenverteidigung. Diallo könnte künftig das Paar mit dem gleichaltrigen Manuel Akanji bilden, der erst im Januar zum BVB gewechselt war. Eine Konstellation, die gut zu den Borussen passt: In Schwarz-Gelb verteidigen bald zwei der vielversprechendsten Abwehr-Talente in ganz Europa. Mit Favre haben sie den perfekten Förderer.


Diallo hat in der abgelaufenen Bundesligasaison bei Mainz 05 seine Klasse nachgewiesen. Neben seinen Charaktereigenschaften zeichnet den Franzosen vor allem sein gutes Passspiel aus. "Abdou ist ein intelligenter Junge mit einem richtig guten, linken Fuß. Er hat viele Stärken, aber sein Spielaufbau ist herausragend“, befindet auch Ex-Trainer Mankowski. Eine Qualität, die man auch Akanji zuschreiben kann.

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Überragend gegen Brasilien: An Akanji (r., gegen Gabriel Jesus) war für die Seleçao-Stars kein Vorbeikommen


Der brilliert derzeit mit der Schweiz bei der ​WM in Russland. In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Brasilien und Serbien überzeugte der BVB-Youngster mit starken Zweikampfwerten, einer überdurchschnittlichen Passquote jenseits der 85 Prozent und jeweils über 80 Ballaktionen. Dortmund-Anhänger lässt das vom einem neuen Traumpaar träumen. Mit Linksfuß Diallo und dem stärkeren Rechten von Akanji passen die beiden auch noch perfekt zueinander. Klingt nach rosigen Aussichten für den BVB.