​Die Verantwortlichen von​ Eintracht Frankfurt basteln weiter eifrig am Kader für die kommende Saison. Aufgrund des Einzugs in die Europa-League müssen sich die Hessen, noch breiter aufstellen als in der erfolgreichen Vorsaison. Auf ihren Mittelfeldspieler ​Omar Mascarell müssen die 'Adler' dabei wohl aller Voraussicht nach verzichten. Der Youngster Marijan Cavar will sich hingegen durchbeißen.


Mascarell wechselt im Sommer 2016 von Real Madrid zur Eintracht und entwickelte sich schnell zu einer echten Größe unter dem Ex-Eintracht-Trainer Niko Kovac. Auch der neue Cheftrainer ​Adi Hütter, würde den Spanier liebend gerne in seinem Kader haben. Problem nur, dass die 'Königlichen' sich damals ein Rückkaufrecht in Höhe von vier Millionen Euro gesichert haben und davon nun wohl Gebrauch machen werden, um den 25-Jährigen im Anschluss an den Meistbietenden abzugeben.


Nach starken Leistungen in der Bundesliga, dürfte der Marktwert des defensiven Mittelfeldspielers enorm gestiegen sein und sich nun wahrscheinlich außerhalb des finanziellen Rahmens der Frankfurter bewegen. Auch Sportdirektor zeigte sich gegenüber dem kicker bereits wenig optimistisch. 

FC Bayern Muenchen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Kam nur gegen die Bayern zum Einsatz: Marijan Cavar


"Wir haben uns wirklich angestrengt, seinen Vertrag zu verlängern. Das kam aber nicht zustande. Wenn du diese Zeichen in der Kombination mit dem Interesse von anderen Vereinen siehst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir ihn verlieren, relativ groß", so der 57-Jährige. Unter anderem soll der FC Schalke 04 bereits Interesse bekundet haben.


Einer der sich bei den 'Adlern' bislang noch nicht durchsetzen konnte, ist Marijan Cavar. Der zentrale Mittelfeldspieler wechselte im Januar 2018 vom bosnischen Verein HSK Zrinjski Mostar zu den Frankfurtern und durfte bislang nur gegen den FC Bayern für rund eine halbe Stunde Bundesliga-Luft schnuppern. Sein Agent Drazan Gilja glaubt dennoch weiterhin an den Durchbruch seines Schützlings. "Man hat sein Potenzial in Frankfurt erkannt. So eine Entwicklung schreitet nicht von heute auf morgen voran", so der Berater des 20-Jährigen gegenüber hr-sport.