Christian Streich könnte eigentlich in Ruhe den Trainingsauftakt des SC Freiburg vorbereiten. Die anhaltenden Wechselgerüchte um Caglar Söyüncü werden dem Trainer aber mit Sicherheit etwas aufs Gemüt schlagen. Ernst im Poker um den Nationalspieler ist es bisher aber noch nicht geworden.


Für die Innenverteidigung plant der ​SC Freiburg keine Neuverpflichtungen – Stand jetzt. „Wir sind sehr gut aufgestellt und fühlen uns so wohl“, sagt Sportvorstand Jochen Saier, angesprochen auf die aktuelle Konstellation in der Abwehrzentrale, dem kicker.


Der Abgang von Marc-Oliver Kempf zum VfB Stuttgart wurde mit Dominique Heintz bestmöglich kompensiert. Für die Verbreiterung der Auswahlmöglichkeiten wurde der von Real Madrid zunächst ausgeliehen Philipp Lienhart fest unter Vertrag genommen. Einzig hinter Caglar Söyüncü prangt ein Fragezeichen.

Friendly'PSV v SC Freiburg'

Caglar Söyüncü steht bei zahlreichen Klubs auf der Liste


Bei einigen europäischen Top-Adressen weckt der 22-Jährige Begehrlichkeiten. Ein Angebot soll für den türkischen Nationalspieler bisher aber noch nicht eingegangen sein. Vor wenigen Tagen sorgte das Blatt Günes mit einem Zitat für Aufsehen.


​Laut der türkischen Zeitung sagte Söyüncü: „Ich hoffe, dass ich zu Arsenal gehen kann. Ich möchte dort gerne spielen. Aber es hängt vom Klub ab. Ich habe noch drei Jahre Vertrag.“ Von einem Wechsel zum ​FC Arsenal scheint Söyüncü aber noch weit entfernt – zumindest gibt es derzeit keine glaubhaften Anzeichen für einen Transfer.