In den nächsten Tagen soll beim HSV "einiges passieren". Sportvorstand Ralf Becker hat zum Start des ersten Trainingslagers zeitnahe Spielerverkäufe angekündigt. Kostic, Ekdal, Papadopoulos und Co. sollen Geld einbringen, damit der Kader für die Mission Wiederaufstieg weiter Konturen annehmen kann. Mit Walace bahnt sich der erste Abgang bereits an.


Die Vorbereitungen beim ​Hamburger SV auf die kommende Zweitligasaison laufen auf Hochtouren. Am Sonntag reisten die Rothosen an die Ostsee, wo sich die Titz-Truppe sechs Tage lang in Glücksburg vorbereitet. Nach dem ersten von zwei Trainingslagern soll auch die Kaderplanung weitere Konturen annehmen.


Konkret bedeutet das, der HSV will sich bis dahin von einigen Spielern trennen. Flip Kostic, Albin Ekdal, Kyriakos Papadopoulos, Alen Halilovic und und Bobby Wood sollen den Klub verlassen und damit weiteren finanziellen Spielraum freimachen. An der Elbe muss man im Unterhaus finanzielle Einsparungen vornehmen, die abwanderungswilligen Kandidaten sollen eine Ablöse bringen und von der Gehaltsliste gestrichen werden.


Becker kündigt zeitnah Spielerverkäufe an


"Wir sind dabei und wissen, dass wir gewissen Zwängen unterliegen. In den nächsten Tagen wird einiges passieren", erklärte Sportvorstand Ralf Becker gegenüber der Mopo. Beim aussortieren Brasilianer Walace könnte dabei schon zu Wochenanfang Vollzug gemeldet werden. Walace steht bei Hannover 96 auf dem Zettel. Wie die Bild berichtet, soll der ​Transfer zu den Niedersachsen kurz vor dem Abschluss stehen und dem HSV rund sechs Millionen Euro bringen. 96 ist auch an Bobby Wood interessiert. 


"Wir werden zum ersten Spieltag so aufgestellt sein, dass wir alle ein gutes Gefühl haben“, war sich Becker zum Start des Trainingslagers sicher. Schon länger haben der neue Sportchef und Trainer Titz weitere Neuverpflichtungen angekündigt. Schafft es Becker zeitnah weitere Topverdiener loszuwerden, können diese schneller angegangen werden. 


Dazu beitragen soll auch weiterhin Johannes Spors, der nach der Entlassung von Ex-Sportdirektor Jens Todt als Kaderplaner eingesprungen war. Der 35-Jährige soll auch künftig eng mit Becker und Titz zusammenarbeiten, damit der HSV eine schlagkräftige Mannschaft für die Mission Wiederaufstieg bekommt.