​Braut sich in der spanischen Hauptstadt da etwas zusammen? Erst kürzlich sorgte Mateo Kovacic in einem ​Interview für Aufsehen, indem er von seinem Arbeitgeber die Freigabe forderte, da er den amtierenden Champions-League-Sieger verlassen wolle. Wie die Marca nun berichtet, scheinen die Verantwortlichen allerdings nicht daran zu denken, den Kroatien ziehen zu lassen, es sei denn, jemand zahlt die vertragliche Ausstiegsklausel.


Die vertragliche Ausstiegsklausel, die ein Verein an Real Madrid überweisen müsste, um Mateo Kovacic aus der spanischen Hauptstadt loszueisen, liegt bei 300 Millionen Euro. Derzeit dürfte kein Klub dazu bereit sein, diese Summe für den 24-Jährigen auf den Tisch zu legen. Folglich werden entsprechende Vereine und Interessenten mit Real-Präsident Pérez verhandeln müssen, sollten sie ein billigeres Geschäft bevorzugen. Doch dieser scheint gar nicht daran zu denken, dem Wunsch des wechselwilligen Kroaten zu entsprechen. 

Real Madrid v Liverpool - UEFA Champions League Final

Dreifacher Champions-League-Sieger, mit seinem Status und seinen Einsatzzeiten dennoch unzufrieden: Mateo Kovacic.


Er sieht in Kovacic eine Menge Potenzial, welches in Madrid ausgeschöpft werden soll. Schließlich war der Kroate 2015 für 30 Millionen Euro in das Estadio Santiago Bernabéu gelotst worden, um eines Tages dessen Landsmann Luka Modrić beerben zu können. Und tatsächlich wird der 32-Jährige wohl nicht mehr ewig auf seinem jetzigen Top-Level spielen und überzeugen können. 


Damit wird es auch eine Aufgabe für Julen Lopetegui werden, Kovacic im Falle eines Reservisten-Daseins von einem Verbleib zu überzeugen, oder den offensiv geprägten Mittelfeldspieler mehr in das Spiel der 'Königlichen' einzubinden, als dies bisher der Fall war. 


Zwar absolvierte dieser in drei Spielzeiten 109 Einsätze für 'Los Blancos', doch dabei handelte es sich häufig um Kurzeinsätze. Ob sich der Spieler mit der Einstellung des Präsidenten zufrieden geben wird, ist fraglich, denn bereits im vergangenen Sommer wollte der 43-fache kroatische Nationalspieler bereits das Weite suchen und musste umgestimmt werden.