​Bereits am Sonntagmorgen verdichteten sich die Zeichen, dass​ Borussia Dortmund Abdou Diallo vom​ 1. FSV Mainz 05 verpflichten wird.​ Das berichtete die französische L'Equipe und auch die BILD schrieb, dass der Deal durch ist. Ganz so weit soll es zwar noch nicht sein, wie BVB-Manager Michael Zorc bestätigte, jedoch sind nur noch kleine Details zu klären. 


Gegenüber RuhrNachrichten erklärte Zorc: „Wir befinden uns in abschließenden Gesprächen." Heißt in Fachsprache so viel wie: Wir sind uns bereits einig, es geht nur noch um die Ablösesumme. Die soll laut BILD bei rund 25 Millionen Euro liegen, zudem wird der Innenverteidiger einen Vertrag bis 2023 unterschreiben. 


Junger Sokratis-Ersatz


Diallo ist 22 Jahre alt und wechselte erst im vergangenen Sommer vom AS Monaco an den Rhein zu Mainz 05. Nach einer starken Saison wurde neben den Schwarz-Gelben auch der französische Klub Olympique Lyon auf den Spieler aufmerksam, konnte ihn schlussendlich jedoch scheinbar nicht überzeugen. Der französische U21-Nationalspieler soll Sokratis ersetzen, der Anfang Juli wohl zum ​FC Arsenal wechseln wird. 

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Zu 100% am Diallo-Transfer beteiligt: Lucien Favre 


Zorc bestätigte zudem, dass der neue BVB-Trainer Lucien Favre "komplett" in diesem Transfer mit eingebunden war. Angeblich sollen die Borussen erst Matthijs de Ligt vom niederländischen Topklub Ajax Amsterdam auf dem Zettel gehabt haben, doch dieser Transfer scheiterte aufgrund finanzieller Gründe.


Mainz dementiert


Rouven Schröder, Manager der Mainzer dementierte, dass der Wechsel kurz vor dem Abschluss steht. Auf Twitter veröffentlichte der Bundesligist ein Statement Schröders. "Der Transfer ist definitiv nicht fix. Wir sind in Gesprächen mit dem BVB, aber es müssen noch Details geklärt werden", ließ er verlauten.