Mesut Özil stand in den vergangenen 26 Turnier-Spielen für Deutschland in der Startelf. Umso überraschender wurde der Spielmacher im wichtigen Gruppenspiel gegen Schweden auf die Bank verbannt. Der Arsenal-Star ordnet sich allerdings vorbildlich dem Team unter und akzeptiert seine Rolle auf der Bank. 


90 Minuten im wichtigen Spiel gegen Schweden auf der Bank. Das muss Mesut Özil - Joachim Löws Liebling schlechthin - erst einmal verdauen. Vorbildlich ordnete sich der Arsenal-Star nach dem nervenaufreibenden 2:1-Erfolg allerdings dem Team unter. "Wir sind ein Team - auf und abseits des Feldes. Egal was sie sagen", schrieb der 29-Jährige nach dem Spiel auf Twitter.

Der Spielmacher stand im Auftaktspiel gegen Mexiko noch in der Startelf, blieb bei der 1:0-Niederlage gegen Mexiko aber blass. Bereits vor der Partie wurde darüber spekuliert, ob Löws Liebling auf die Bank verbannt wird. Marco Reus ersetzte den Arsenal-Star gegen Schweden auf der Spielmacherposition, belebte das Angriffsspiel der deutschen Mannschaft und krönte seinen Auftritt mit einem Treffer. Özils Aussichten auf eine Rückkehr in die Startelf sind damit nicht gerade gestiegen.


Nach zwei mühsamen Auftaktspielen gilt es jetzt allerdings, dass sich jeder der Mannschaft und dem Erfolg unterordnet. Mesut Özil hält - zumindest noch - die Füße still. Und Bundestrainer Joachim Löw machte seinem Lieblingsschüler bereits Hoffnung. "Wir werden ihn und seine Kreativität in diesem Turnier noch brauchen", sagte Löw nach dem Spiel gegen Schweden über seinen Spielmacher.