France's coach Didier Deschamps (L) and Germany's head coach Joachim Loew arrive for the international friendly football match Germany against France in Cologne on November 14, 2017. / AFP PHOTO / John MACDOUGALL        (Photo credit should read JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images)

Löw, Deschamps und Co.: Diese Trainer sind die Top-Verdiener bei der WM

Als Nationaltrainer hat man nicht immer den leichtesten Job. Die Strapazen eines Joachim Löws oder eines Didier Deschamps werden wenigstens gut entlohnt. Das sind die Top-Verdiener unter den Trainern bei der Weltmeisterschaft in Russland: 

(Quelle: Statista / Stand: Mai 2018)

12. Juan Antonio Pizzi (Saudi-Arabien)

Bei Saudi-Arabien ist Trainer Juan Antonio Pizzi so etwas wie der Star im Aufgebot. Immerhin coachte der Spanier (gebürtiger Argentinier) schon den FC Valencia und die chilenische Nationalmannschaft. Mit seiner Mannschaft hat und hatte er bei der WM keine reelle Chance. Zumindest wird der 50-Jährige für sein Engagement bei den Saudis fürstlich entlohnt: 1,4 Millionen Euro streicht Pizzi jährlich ein.

11. Jose Pekerman (Kolumbien)

Jose Pekerman betreut die kolumbianische Nationalauswahl bereits seit sechseinhalb Jahren. In Russland erhoffen sich die Südamerikaner eigentlich viel, mussten im ersten Gruppenspiel gegen Japan allerdings eine empfindliche 1:2-Niederlage einstecken. Trösten sollte Pekerman sein stattliches Jahressalär in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

10. Hector Cuper (Ägypten)

Hector Cuper kommt als Nationaltrainer Ägyptens nicht nur die Ehre zuteil, mit Mo Salah einen der besten Fußballer der Welt zu trainieren. Der Argentinier wird als Trainer der "Pharaonen" auch ziemlich ordentlich entlohnt: 1,5 Millionen Euro streicht Cuper jährlich als Nationaltrainer Ägyptens ein. Mit den "Pharaonen" ist der 62-Jährige nach zwei Auftaktniederlagen allerdings schon aus dem Turnier ausgeschieden. 

9. Oscar Tabarez (Uruguay)

Der schwer erkrankte Oscar Tabarez schleppt sich aktuell auf Krücken durch die Weltmeisterschaft und sieht ein ziemlich kopflos auftretendes Uruguay. Der 71-Jährige kann sich über die schlechten Leistungen seiner Mannschaft zumindest mit einem Jahresgehalt in Höhe von 1,7 Millionen Euro hinweg trösten.

8. Jorge Sampaoli (Argentinien)

Jorge Sampaoli gilt als einer der talentiertesten Trainer Südamerikas. Bei der WM in Russland hat sich der 58-Jährige aber ordentlich verzettelt. Lionel Messi und Co. stehen mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen vor dem Aus in der Gruppenphase. Und der Schuldige ist bereits gefunden: Jorge Sampaoli wird für den müden Auftritt des WM-Finalisten von vor vier Jahren verantwortlich gemacht. Mit einem Jahresgehalt von 1,8 Millionen Euro ein teures Missverständnis.

7. Gareth Southgate (England)

Ganz anders sieht es bei Gareth Southgate und der englischen Nationalmannschaft aus. Lange hatten die "Three Lions" nicht mehr so große Hoffnungen auf den WM-Titel wie aktuell. Sollten es Harry Kane, Raheem Sterling und Co. im Turnier tatsächlich bis ins Finale in Moskau schaffen, dürfte Gareth Southgate eine Gehaltserhöhung winken. Mit 1,9 Millionen Euro Jahresgehalt zählt der Übungsleiter bereits zu den am besten bezahlten Trainern der WM.

6. Carlos Queiroz (Iran)

Carlos Queiroz hat eine beeindruckende Vita als Trainer vorzuweisen: Der mosambikanisch-portugiesische Übungsleiter trainierte bereits Real Madrid und die portugiesische Nationalmannschaft - und jetzt eben den Iran. Die Iraner entlohnen den Star-Trainer mit einem Jahresgehalt von 1,9 Millionen Euro fürstlich. Am letzten Gruppenspieltag kämpft Queiroz ausgerechnet gegen Portugal um das Weiterkommen.

5. Fernando Santos (Portugal)

Die Portugiesen werden seit vier Jahren von Fernando Santos trainiert. Der 63-Jährige führte das Star-Ensemble um Cristiano Ronaldo vor zwei Jahren zum EM-Titel in Frankreich und auch bei der laufenden Weltmeisterschaft präsentiert sich Portugal in bestechender Form. Kaum verwunderlich, dass der portugiesische Verband Santos mit 2,2 Millionen Euro ein stattliches Jahresgehalt bezahlt.

4. Stanislaw Tschertschessow (Russland)

Russland ist eine der Überraschungsmannschaften bei der WM im eigenen Land. Die Russen konnten tatsächlich ihre beiden Auftaktspiele gegen Saudi-Arabien und Ägypten gewinnen und sich somit frühzeitig für das Achtelfinale qualifizieren. Die 2,5 Millionen Euro, die der Verband Trainer Stanislaw Tschertschessow im Jahr zahlt, scheinen sich zu lohnen.

3. Didier Deschamps (Frankreich)

Auf das Treppchen der am besten bezahlten Trainern der WM schafft es Frankreichs Didier Deschamps. Der Übungsleiter kassiert 3,6 Millionen Euro im Jahr und soll die hoch angepriesene französische Nationalmannschaft zum Weltmeister-Titel führen.

2. Tite (Brasilien)

Das gleiche Bild zeichnet sich beim brasilianischen Nationaltrainer Tite. Der Übungsleiter steht ebenfalls vor der Aufgabe, sein Star-Ensemble zum Titel in Russland zu führen und kassiert wie Deschamps 3,6 Millionen Euro im Jahr. Und noch eine Gemeinsamkeit: Genauso wie die französische Auswahl präsentierte sich Tites "Selecao" in den ersten beiden Spielen nicht gerade weltmeisterlich.

1. Joachim Löw (Deutschland)

Der Top-Verdiener unter den WM-Trainern ist Joachim Löw. Der 58-Jährige steht seit zwölf Jahren an der deutschen Seitenlinie und coachte "Die Mannschaft" vor vier Jahren zum WM-Titel in Brasilien. Sein Jahresgehalt in Höhe von 3,8 Millionen Euro ist wohl verdient.