Für den WM-Debütanten Sebastian Rudy war das Gruppenspiel gegen Schweden schon nach 25 Minuten vorbei. Der Mittelfeldspieler wurde unglücklich von Ola Toivonen  mit dem Fuß getroffen und brach sich dabei die Nase. Ein Einsatz am Mittwoch gegen Südkorea ist aber nicht ausgeschlossen.


Es war ein kurzes WM-Debüt für Sebastian Rudy. Der Mittelfeldspieler vom FC Bayern München stand im so wichtigen Gruppenspiel gegen Schweden überraschend in der Startelf, musste nach einem Zusammenprall mit Ola Toivonens Fuß allerdings schon nach 25 Minuten ausgewechselt werden. Bis dahin zeigte Rudy eine ansprechende Leistung.

Obgleich Rudy, der nach dem Zusammenprall stark blutete, weiterspielen wollte, musste er auf Anraten der Teamärzte frühzeitig ausgewechselt werden. "Er hat sich die Nase gebrochen", erklärte Löw auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Einen Einsatz am Mittwoch schloss der Bundestrainer allerdings nicht kategorisch aus: "Wir müssen mal sehen, was wir da machen können. Möglicherweise kann er am Mittwoch spielen." Heute wird noch mal eine Röntgenuntersuchung durchgeführt. Man hofft darauf, dass man die Nase wieder einrenken kann.


Verdient hätte sich Rudy seinen Startelfeinsatz gegen Südkorea in jedem Fall. In den ersten 25 Minuten spielte der Münchner einen geduldigen, unaufgeregten Part neben Toni Kroos und hielt seine Position im defensiven Mittelfeld diszipliniert. Und trotz seiner Verletzung zeigte sich der Pechvogel nach dem Spiel als fairer Sportsmann: "Ich gebe niemandem die Schuld. Das passiert in der Aktion."

Mit dem umkämpften 2:1-Sieg gegen Schweden hat "Die Mannschaft" das Weiterkommen wieder in der eigenen Hand. Ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea ist allerdings in jedem Fall Pflicht. Und möglicherweise kann auch Sebastian Rudy seinen Teil dazu beitragen.