​Nach dem Last-Minute-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden, hagelte aus dem Lager der Skandinavier Kritik an die Verhaltensweise der DFB-Akteure nach dem 2:1-Sieg. Vor allem Nationaltrainer Janne Andersson war außer sich.

​​"Einige von den Deutschen haben dadurch gefeiert, indem sie in unsere Richtung gingen und uns Gesten machten, was mich sehr verärgerte. Nach dem Schlusspfiff schüttelst du dir die Hände, du benimmst dich nicht wie sie es getan haben", sagte Andersson dem schwedischen Fernsehen nach dem Schlusspfiff.

Schweden-Star Emil Forsberg ging einen Schritt weiter und beschrieb die Ereignisse direkt nach dem Schlusspfiff als "Mangel an Respekt und ein ekelhaftes Verhalten. Du solltest den Gegner nicht verspotten, mit dem du seit 95 Minuten kämpfst, es ist wirklich schwach.

Aus dem deutschen Lager kam davon nicht direkt eine Erwiderung. Anstatt dessen entschuldigte man sich in einem kurzen Tweet mit folgendem Inhalt: "Es war ein emotionales Spiel. Am Ende war die eine oder andere Reaktion oder Geste unseres Betreuerstabes in Richtung der schwedischen Bank zu emotional. Das entspricht nicht unserer Art. Dafür haben wir uns beim schwedischen Trainer & seinem Team entschuldigt. Ursäkta!"

Das hitzige Spiel am Samstagabend wurde erst in der allerletzten Minute der Nachspielzeit durch ​Toni Kroos gewonnen, die deutsche Nationalmannschaft verfiel daraufhin in Ekstase. Den unnötig provokanten Jubel einiger DFB-Angestellten kann man dementsprechend verzeihen.

​​