​In knapp einer Woche geht die Transferperiode erst offiziell los, doch es wurden bereits einige Transfers getätigt und über vielfach verschiedene spekuliert. Nun könnte es demnächst zu einem echten Knaller-Transfer in der Bundesliga kommen: Laut italienischen Medien möchte der AC Florenz Jiri Pavlenka, Alexander Schwolow oder Yann Sommer verpflichten. 


Marco Sportiello, Stammtorhüter der Italiener in der abgelaufenen Spielzeit, kehrt im Sommer zu Atalanta Bergamo zurück, somit sind die Toskaner in der kommenden Saison noch ohne einer neuen Nummer eins im Tor. Doch das könnte sich schon bald ändern. Nach Informationen von Calciomercato sollen Pavlenka, Sommer und Schwolow ganz oben auf der Liste des italienischen Erstligisten stehen.


Werders Newcomer der Saison 


Pavlenka wechselte erst im vergangenen Jahr aus der tschechischen Hauptstadt Prag an die Weser zu ​Werder Bremen und konnte mit starken Paraden auf sich aufmerksam machen. So soll laut übereinstimmenden Medienberichten auch der ​FC Liverpool an den Dienste des Werder-Keepers interessiert sein. Sein Vertrag läuft noch bis 2020, somit könnte es für beide Interessenten sehr teuer werden, falls Werder überhaupt bei irgendeiner Summe gesprächsbereit wäre. 

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Seit dieser Spielzeit tschechischer Nationaltorwart: Jiri Pavlenka (rechts)


Der schweizerische Nationaltorhüter Sommer zeigt seit Jahren konstante Leistungen und ist aus dem Team von ​Borussia Mönchengladbach kaum noch weg zu denken. Doch immer wieder wird bei ihm spekuliert, dass er die Fohlen demnächst verlassen könnte. Der Vertrag des erfahrenen Torhüters läuft sogar noch ein Jahr länger, als der von Pavlenka. 


Ist ein Wechsel sportlich sinnvoll?


Bei Schwolow sieht es ein wenig anders aus. Nach einer nicht ganz so auffälligen Saison 2016/2017 beim ​SC Freiburg steigerte sich der Torhüter in der abgelaufenen Spielzeit und machte so auf sich aufmerksam. Der FC Sevilla und AS Rom sollen an den 26-Jährigen, dessen Vertrag bis 2020 läuft, interessiert sein. 


Die Frage die sich alle drei Kandidaten stellen müssen, ist, ob ein Wechsel in die italienische Liga sportlich sinnvoll wäre. Der Teilnehmer der Europa League aus der abgelaufenen Saison konnte sich nicht erneut für diesen Wettbewerb qualifizieren und hat somit keinem der drei Vereine etwas voraus. Einzig und alleine das finanzielle könnte am Ende der entscheidende Punkt sein.