​Die Schweizer Nationalmannschaft hat mit dem 1:1-Unentschieden gegen Titelfavorit Brasilien keinen schlechten Start in das Turnier hingelegt. Die Stimmung im Lager der 'Nati' ist dementsprechend gut, das findet auch Yann Sommer.


Die Schweizer gaben sich im Auftaktspiel gegen Brasilien kämpferisch. Dies zahlte sich aus, denn abgesehen von einer starken Anfangsphase der Selecao konnten die Schweizer das kreative Spiel Brasiliens kontrollieren. Die Mannschaft kämpfte verbissen um jeden Ball und konnte so ein 1:1-Remis erringen. 


Allerdings brauchte es am Ende auch Glück für dieses 1:1 gegen Brasilien, und es brauchte vor allem die fast unmenschliche Aufopferungsbereitschaft eines Spielers wie Valon Behrami, ein Schmerzensmann, der auch angeschlagen noch spielte, als ginge es um sein Leben. Behrami wurde die undankbare Aufgabe zuteil, sich um Superstar Neymar zu kümmern, doch er löste sie mit Bravour. Das 1:1 ist kein zufälliges Remis, die Schweizer Mannschaft hat es sich erkämpft und erspielt.

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Die Schweizer bereiten sich auf ihr Spiel gegen Serbien vor


Torwart Yann Sommer weiß um die Qualitäten der Mannschaft, aber weiß auch, wie wichtig eine gute Einstellung innerhalb des Kaders ist. Das Unentschieden gegen Brasilien mag die Stimmung durchaus gehoben haben, Sommer weiß aber dass die Stimmung auch so durchaus gut ist: "Es brauchte nicht das Spiel gegen Brasilien, um das Klima in unserer Mannschaft noch zu verbessern. Der Teamgeist war auch schon vorher gut."


Der nächste Test für die 'Nati' wird allerdings alles andere als leicht. Serbien steht an und die Serben wissen durchaus mit Körperlichkeit umzugehen, zumal ihr Spiel auch sehr körperbetont ist. Die Schweiz muss sich also auch aufs AngreSfen konzentrieren und dies war bislang eine der größten schwächen einer defensiv eingestellten Mannschaft. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe.