​Der Hamburger Sport-Verein spielt ab der kommender Saison erstmals in der 2. Bundesliga. Bereits vor dem besiegelten Abstieg musste allerdings auch hinter den Kulissen einiges geschehen und so wurde Johannes Spors als Kaderplaner geholt. Er soll nun noch weitere Verantwortung beim HSV übernehmen.


"Johannes genießt in der Branche einen hervorragenden Ruf. Er hat bei seinen bisherigen Stationen nachgewiesen, dass er im Bereich des Scoutings einer der Top-Leute der Bundesliga ist. Deshalb freuen wir uns, dass wir ihn für die Aufgabe beim HSV begeistern konnten", kommentierte der damalige Sportchef Jens Todt Ende letzten Jahres die Verpflichtung von Johannes Spors auf der Vereinswebsite des HSV.


Johannes Spors, der seinen Dienst beim HSV am 1. Februar antrat, war seit 2015 Chefscout bei RB Leipzig und war zuvor bei der TSG 1899 Hoffenheim als Scout und Chef-Analyst angestellt, ehe ihn Ralf Rangnick nach Sachsen lockte. 

Hamburger SV v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Die Fans glauben an eine baldige Rückkehr in die Bundesliga


Nun sind bereits einige Monate vergangen und die Kaderplanung läuft auf Hochtouren und Spors Tätigkeitsfeld ist mittlerweile gewachsen. Er übernahm nach der Entlassung von Jens Todt und vor der Vorstellung von Ralf Becker zusätzlich die Rolle als Sportchef und war maßgeblich an den Transfers von David Bates, welcher von den Glasgow Rangers kam, und Manuel Wintzheimer vom FC Bayern München beteiligt. 


Spors kommt nun noch mehr Verantwortung zu, denn der studierte Lehrer übernimmt nun sogar eine Doppelrolle und arbeitet in Zukunft auch als Chef-Analyst und rückt damit näher an Trainer Christian Titz und die Mannschaft heran. Ihm wird viel Vertrauen geschenkt und das Projekt Wiederaufstieg reizt den ehrgeizigen Fußball-Enthusiasten. Ob seine Arbeit auch fruchtet, werden wir nach der Sommerpause herausfinden.