Bereits während seiner Vorstellung beim ​FC Schalke 04 strahlte Steven Skrzybski. Mit dem Wechsel zu den Knappen geht für den Angreifer ein Traum in Erfüllung. Sein Abschied aus der deutschen Bundeshauptstadt fällt ihm trotz alledem nicht gerade einfach.


Steven Skrzybski ist Berliner durch und durch. Geboren und aufgewachsen in der Bundeshaupt, spielte er seit 2000 für die Jugendmannschaften von ​Union Berlin. Insgesamt 143 Pflichtspiele absolvierte der Flügelangreifer für die Köpenicker; in der vergangenen Saison erzielte er starke 14 Tore.


Seine Leistungen blieben im Oberhaus nicht unbemerkt. Schalke 04 sicherte sich am Ende die Dienste von Skrzybski. „Für mich geht ein Kindheits- und Lebenstraum in Erfüllung“, so der 25-Jährige im Gespräch mit der Bild. 3,5 Millionen Euro zahlen die Knappen und statten das Union-Eigengewächs ​mit einem bis 2020 gültigen Vertrag aus.

DSC Arminia Bielefeld v 1. FC Union Berlin - Second Bundesliga

Steven Skrzybski (r.) verstärkt die Schalker Offensive



Leicht fällt Skrzybski der Schritt nicht. Der Schritt weg von seinem Jugendklub. „Natürlich ist es nicht leicht, nach 18 Jahren wegzugehen. Meine Beziehung zu Union war immer eine besondere und wird es auch bleiben.“ Schalke sei jedoch Vizemeister und spiele in der Champions League. Das sei ein „enormer Reiz“ und „eine riesige Chance“, sagt Skrzybski. „Und dass es neben Union mein zweiter Herzensverein ist, spricht auch für sich.“


Dass er von der 2. Bundesliga quasi in die Champions League wechselt, begeistert auf Schalke nicht jeden. Hierfür bringt Skrzybski Verständnis auf. Der Angreifer vergleicht die Situation mit den damaligen Gegebenheiten bei Union: „Ich hatte den Stempel des Eigengewächses und konnte mich erst in den letzten Jahren davon befreien. Wenn man hart arbeitet, ist alles möglich. Von mir aus, kann es sofort losgehen.“