In dieser Woche gab ​Eintracht Frankfurt die Rückkehr von Felix Wiedwald offiziell bekannt. Der Torwart hat eine nicht ganz einfache Saison hinter sich gebracht. Die Vorfreude auf seine Rückkehr zu den Adlerträgern überwiegt nun aber.


Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Felix Wiedwald in der vergangenen Saison. Nach seinem Wechsel zum englischen Zweitligisten Leeds United hatte der Torhüter erst einen Stammplatz inne, patzte dann aber mehrmals und stand in den letzten acht Spielen nicht mal mehr im Kader der Whites.


Nachdem Eintracht Frankfurt überraschend den Pokal holte, griff Wiedwald zum Handy und rief seinen ehemaligen Frankfurter Torwarttrainer Moppes Petz an, um ihm zu gratulieren. Einen Monat später meldete die SGE Vollzug: ​Wiedwald unterzeichnete einen bis 2021 datierten Dreijahresvertrag.

Ipswich Town v Leeds United - Sky Bet Championship

Felix Wiedwald hatte zum Ende einen schweren Stand in Leeds


"Nach unserem Gespräch kam bald darauf das Angebot von Eintracht. Und dann waren wir uns schnell einig. Zum Glück hat mich Moppes in guter Erinnerung gehabt", zitiert die Bild Wiedwald. Das Ende in Leeds wird dem 28-Jährigen wohl länger beschäftigen.


"Die letzten drei Monate waren nicht leicht“, bilanziert Wiedwald. "Wenn du vor einem Jahr noch Bundesliga spielst und dann bei einem Zweitligist nicht mehr gewünscht bist, ist das unglücklich.“ Er habe in dieser Zeit aber auch viel gelernt und beherrsche die Sprache nun perfekt. Hinter dem gesetzten Frederik Rönnow werden sich Wiedwald und Jan Zimmermann um den Posten des Ersatztorwarts duellieren.