​Mesut Özil ist wohl der kreativste Spieler in den Reihen der deutschen Nationalmannschaft, doch seit Wochen hagelt es Kritik für den Mittelfeldspieler vom FC Arsenal. Aufgrund des Erdogan-Fotos ist er derzeit das Lieblingsthema der Medien. Immer wieder schießen neben den Medien aber auch Fußball Experten wie Mario Basler gegen den Nationalspieler mit türkischen Wurzeln. 


Ebenfalls stark wird der Mann mit der Rückennummer 10 kritisiert, weil er die deutsche Hymne nicht mitsingt. Nun hat sich der Spieler zum ersten Mal zu diesem Thema geäußert: „Während die Hymne gespielt wird, bete ich. Und ich bin sicher, dass diese Einkehr mir und damit auch meiner Mannschaft Kraft und Zuversicht gibt, um den Sieg nach Hause zu fahren“, sagte er dem Magazin Mission Titelverteidigung. Schon als kleiner Junge habe ich vor Spielen auf dem Fußballplatz gebetet. Und so halte ich es bis heute bei.“


Für die Kritik der Anhänger hat Özil kein Verständnis: „Ich finde es schade, wenn ich oder ein Mitspieler dafür verurteilt werden – denn ich bin sicher, dass die Leute gar nicht wissen, warum nicht jeder lauthals mitsingt.“ 


Zuletzt kritisierte Lothar Matthäus den Premier-League-Superstar und unterstellte ihm, dass er sich im deutschen Trikot nicht wohl fühle. Mesut Özil macht solchen Unterstellungen nun ein Ende!