Branimir Hrgota und Bobby Wood ja, Jhon Cordoba nein. Martin Kind hat einmal mehr öffentlichkeitswirksam die Transferpläne von Hannover 96 verkündet. Während die Niedersachsen mit dem erstgenannten Sturmduo kurz vor der Einigung stehen, war Kölns Kolumbianer Cordoba schlicht zu teuer.


​Ein möglicher Abgang von 14-Tore-Stürmer Niklas Füllkrug schwebt weiter wie ein Damoklesschwert über die Köpfe der Verantwortlichen bei ​Hannover 96. Bislang haben Klubboss Martin Kind und Manager Horst Heldt allerdings alle Abwerbungsversuche abgeblockt. Zuletzt soll ​Borussia Mönchengladbach mit einem Angebot über 15 Millionen Euro plus weiteren Bonuszahlungen abgeblitzt sein.


Ob Füllkrug aber tatsächlich seinen bis 2020 laufenden Vertrag erfüllt, bleibt dennoch weiter offen. So oder so - bei den Niedersachsen ist man für einen Abgang des Torjägers gerüstet. Vom Brasilianer Jonathas erhofft man sich in dessen zweiter Saison eine Steigerung, die weiteren Stürmer-Kandidaten sind auf dem Transfer längst ausgemacht.

​Branimir Hrgota und Bobby Wood stehen vor einem Wechsel an die Leine. Das ​erklärte Präsident Kind gewohnt deutlich in aller Öffentlichkeit. Es wären die Neuzugänge Nummer sechs und sieben für Hannover. Die Transferpolitik ist dabei deutlich zu erkennen: 96 setzt auf Spieler, die andernorts nicht wie erhofft funktioniert haben. Kind hofft dabei auf die Fähigkeiten von Trainer André Breitenreiter, der die Neuerwerbungen wieder in die Spur bringen und weiterentwickeln soll.


Cordoba ist Kind zu teuer


Kommen Hrgota und Wood und bleibt darüber hinaus Füllkrug, dürften die Plätze im Angriff besetzt sein. Jhon Cordoba von Absteiger ​1. FC Köln ist ohnehin längst kein Thema mehr - auch das hatte Kind öffentlichkeitswirksam verkündet. "Cordoba war auf unserer Liste, aber Köln wollte ihn nur unter bestimmten Prämissen abgeben. Dann haben wir das Thema beendet“, so der 96-Boss gegenüber der Neuen Presse Hannover


Die Geißböcke hatten offenbar 14 Millionen Euro Ablöse oder eine Leihgebühr von vier Millionen  Euro für die Dienste des 25-jährigen Kolumbianers gefordert. Der war erst im vergangenen Sommer von Mainz zum Effzeh gewechselt. 17 Millionen Euro zahlten die Kölner damals - Cordoba erwies sich allerdings als Flop. Eigentlich ein Kandidat, der ins 96-Beuteschema passt. Wäre er nicht so teurer.