​Durch das Erreichen von Platz 6 darf RB Leipzig in der kommenden Saison zwar in der Europa League ran, muss vorher jedoch durch die ellenlange Qualifikation gegen Europas Leichtgewichte. Nun wurde bekannt, auf wen die Bullen zunächst treffen könnten.


Zumindest die erste Runde bleibt dem Vorjahres-Vizemeister erspart. Die Leipziger müssen erst ab Runde zwei antreten. Nachdem die UEFA die Paarungen der ersten Partien bekanntgab, steht nun auch fest, auf wen die Ostdeutschen treffen werden. Der Sieger des Duells zwischen dem FK Liepaja (Lettland) und dem BK Häcken (Schweden) wird es mit den Leipzigern zu tun bekommen. 



Sportdirektor Ralf Rangnick versuchte sich an einem diplomatischen Kommentar und erstarrte beinahe schon in Ehrfurcht: "Ein spannendes und interessantes Los. Wir werden keinen der beiden möglichen Gegner unterschätzen oder gar auf die leichte Schulter nehmen", so der 59-Jährige, der womöglich die Hasenhüttl-Nachfolge antreten könnte.



Dem Otto-Normal-Fußballfan werden die möglichen Gegner vermutlich nicht viel sagen. Der FK Liepaja schloss die Saison in der lettischen Liga auf Platz 4 ab, Herausforderer BK Häcken wurde im heimischen Wettbewerb ebenfalls Vierter. Unter normalen Umständen sollte RB also ohne Mühe die nächste Runde erreichen. Dennoch mahnt Rangnick: "Wir stellen uns auf jeden Fall auf zwei interessante Spiele ein, die uns in dieser frühen Phase der Saison fordern werden. Daher werden wir uns wie immer hochprofessionell vorbereiten und die Aufgabe konzentriert angehen."


Die Partien werden am 26. Juli und 2. August gespielt. Das Hinspiel wird in der Leipziger Red-Bull-Arena stattfinden.