​Nach zehn Jahren steht Manuel Schmiedebach kurz vor einem Abgang von Hannover 96. Den Mittelfeldspieler zieht es in die zweite Liga zu Union Berlin. Einzig letzte Details sollen noch zu klären sein.


So will die BILD-Zeitung in Erfahrung gebracht haben, dass sich Schmiedebach zumindest die Zweitklassigkeit sichern will. Soll heißen: der 29-Jährige will zunächst nur an die "Eisernen" ausgeliehen werden. Die Hauptstädter hätten dann die Möglichkeit, den Mittelfeldspieler nach der Saison fest zu verpflichten. Vorausgesetzt, sie schaffen den Klassenerhalt. Sollte Union aber absteigen, würde Schmiedebach zur Saison 2019/20 zu den 96ern zurückkehren.



Sollten sich die Vereine auf diese Bedingungen einigen, wird in den nächsten Tagen sicherlich Vollzug gemeldet werden können. Schmiedebach spielte in der vergangenen Saison nur noch eine untergeordnete Rolle bei den Niedersachsen. Lediglich 162 Minuten stand der defensive Mittelfeldspieler auf dem Platz. Zu wenig für die Ambitionen Schmiedebachs, der seit 2008 im Trikot der 96er aufläuft und seither 241 Pflichtspiele für die Hannoveraner bestritt.


Bei der Union will der gebürtige Berliner wieder eine Rolle spielen, wie zuletzt vor zwei Jahren, als er Hannover noch als Kapitän zurück in die erste Liga brachte. Schmiedebach weiß also, wie man aufsteigt. Allerdings ist die Konkurrenz in der zweiten Liga in diesem Jahr besonders hoch, beanspruchen doch die Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln und Hamburger SV die ersten beiden Plätze für sich. Für Schmiedebach zählt anscheinend ohnehin: Hauptsache Klassenerhalt.