Fans von Bayer 04 Leverkusen können sich über die Rückkehr einer absoluten Vereinslegende freuen. ​Simon Rolfes wird ab dem 1. Juli als Leiter Jugend und Entwicklung an Sportdirektor Jonas boldt berichten, um unter anderem die Durchlässigkeit vom Jugend- in den Lizenzspielerbereich zu verbessern.

​​"Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Die Bayer 04-Verantwortlichen haben mir in unseren Gesprächen von Anfang an den Eindruck vermittelt, dass sie mich drei Jahre nach dem Ende meiner aktiven Laufbahn unbedingt im Kreis der sportlichen Führung dabeihaben wollen", erklärte Rolfes. "Und ich habe auch schnell gespürt, dass eine positive Antwort auf die Anfrage für mich eine Herzensangelegenheit ist, weil Bayer 04 ,mein Verein‘ ist und mir hier eine große Wertschätzung entgegengebracht wird. Ich bin mir sicher, dass ich in Leverkusen viel Positives bewirken kann."


Rolfes absolvierte nach seinem Karriereende als Profifußballer neben seiner geschäftlichen und journalistischen Tätigkeit auch ein zweijähriges UEFA-Studium zum Master for international Players. Zudem hat er laut dem neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung Fernando Carro "Europa bereist und beispielsweise beim FC Barcelona, bei Atlético Madrid, Atlétic Bilbao, Tottenham Hotspur oder PSV Eindhoven mit Nachwuchsleitern, Managern und Präsidenten gesprochen. Er hat das Training der Jugendmannschaften und die unterschiedlichen Nachwuchs-Konzepte analysiert jeweils unter der Fragestellung einer optimalen Integration der Talente in den Profibereich. Für seine jetzige Aufgabe bei Bayer 04 kann ich mir niemand Geeigneteren vorstellen als Simon."


Boldt erklärte zudem im Detail die neue Aufgabe des 36-jährigen Rolfes: "Simon wird die Ausbildung unserer Nachwuchsspieler strategisch planen, sich ganz konkret mit den einzelnen Spielern beschäftigen, um sie möglichst zu vollwertigen Profis für unsere Lizenzmannschaft zu entwickeln."


Als Fußballprofi bestritt Rolfes 26 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft und 377 Partien für die 'Werkself', bei der er zehn Jahre lang aktiv war. Der defensive Mittelfeldspieler fiel schon immer eher durch seine Führungsqualitäten und Spielintelligenz als durch fußballerische Kunststücke auf.