Gonzalo Castro steht auf der Einkaufsliste des VfB Stuttgart. Der erfahrene Mittelfeldspieler soll bei den Schwaben künftig eine zentrale Rolle einnehmen. Offenbar befinden sich die involvierten Parteien bereits in konkreten Gesprächen bezüglich eines Wechsels.


Für Gonzalo Castro ist es bei ​Borussia Dortmund im kommenden Jahr nicht zum Besten bestellt. Obwohl der Deutsch-Spanier seinen Vertrag im vorigen Jahr erst bis 2020 verlängerte und bei seinem westfälischen Arbeitgeber zu den Topverdienern gehört, kann ihm der Champions-League-Teilnehmer keine Perspektive bieten.


Am Mittwoch sickerte erstmals das Gerücht durch, nach dem der ​VfB Stuttgart Interesse an einer Castro-Verpflichtung signalisiert. Dem kicker zufolge stehen die Schwaben mit der Borussia bereits in konkreten Gesprächen. Castro, so sehe es der Plan vor, soll dem Mittelfeld des VfB als Antreiber mit frischen Ideen und Impulsen zur Verfügung stehen.

TSG 1899 Hoffenheim v Borussia Dortmund - Bundesliga

Gonzalo Castro (2 v. r.) auf der Dortmunder Ersatzbank


Mit der Ankunft von Thomas Delaney schien klar, dass Castro in der Dortmunder Hierarchie noch mal einen Platz nach hinten rücken würde. Schließlich ließ sich der BVB den Transfer 20 Millionen Euro kosten. Fünf bis sieben Millionen Euro Ablöse rufen die Westfalen dem Vernehmen nach für Castro auf.


Arslan oder Castro?


Unterdessen befindet sich aber auch ​Tolgay Arslan auf dem Weg nach Stuttgart. Aus der Türkei schwappte rüber, dass der Wechsel des gebürtigen Paderborners noch in dieser Woche unter Dach und Fach gebracht werden könnte. Dass sich der VfB die Dienste von Arslan und Castro sichert, ist unwahrscheinlich. Es bleibt spannend.