Das Geschehen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft ist in diesen Wochen natürlich auch beim ​FC Bayern Thema. Im Vordergrund stehen unter anderem die Auftritte von Robert Lewandowski, der sich für einen neuen Verein empfehlen möchte. Verhandlungstechnisch stellt sich der deutsche Rekordmeister bisher aber quer.


Mit der Fußball-Weltmeisterschaft assoziiert man fast automatisch tolle und ereignisreiche Spiele. Keines dieser lieferte bisher die polnische Nationalmannschaft um Superstar Robert Lewandowski ab. Im ersten Auftritt enttäuschten die Rot-Weißen ​und unterlagen der Auswahl Senegals mit 1:2.


Der Angreifer des FC Bayern will die Partien in Russland dafür nutzen, um sich auf dem WM-Silbertablett ins Schaufenster zu stellen. Im Flirt mit Real Madrid könnten Lewandowskis Auftritte die entscheidende Initialzündung sein. Bisher handelt es sich in diesem Zusammenhang jedoch um reine Spekulationen.

Poland v Senegal: Group H - 2018 FIFA World Cup Russia

Robert Lewandowski bangt mit Polen um das WM-Achtelfinale


Berater Pini Zahavi, der Lewandowski noch bis Ende August vertritt, würde den Wechsel seines neuen Klienten gerne vorantreiben. Bisher blieb der Israeli aber ohne Erfolg. Laut einem Bericht des kicker wiegeln die Bayern-Verantwortlichen bei Zahavi ab, wollen ihn keinen Termin für einen gemeinsamen Dialog geben und signalisieren in der Causa Lewandowski keinerlei Gesprächsbereitschaft.


Als einziger Interessent ​steht weiterhin Premier-League-Klub Manchester United im Raum. Sowohl Paris St. Germain als auch der FC Chelsea scheinen etwas in den Hintergrund gerückt zu sein. Ohnehin ist aber bekannt, dass die Verantwortlichen in München keineswegs dazu bereit sind, Lewandowski vor seinem Vertragsende 2021 ziehen zu lassen.