Vor dem entscheidenden zweiten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft am Samstag gegen Schweden ist Linksverteidiger Jonas Hector am heutigen Mittwoch nach einer Grippe wieder ins Training eingestiegen. Damit sollte Hector am Wochenende fit genug sein, um auch in der Startelf stehen und spielen zu können. 


Bereits am Dienstag war die deutsche Mannschaft nach Sotschi gereist, um sich auf das zweite Gruppenspiel gegen Schweden vorzubereiten. Ein Teil des DFB-Kaders kennt das Trainingsgelände in Sotschi bereits in positiver Erinnerung vom Confed Cup 2017. 


Linksverteidiger Hector reiste laut ​Sportbuzzer nach überstandenem grippalen Infekt mit dem Team gen Süden und absolvierte heute wieder sein erstes Mannschaftstraining. Der 28-Jährige war im ersten Spiel gegen Mexiko noch kurzfristig ausgefallen.

Hector, der in der vergangenen Saison dem ​1.FC Köln abgestiegen ist, aber dem FC trotz lukrativer Angebote die Treue hält und den Gang in die Zweite Liga antritt, war in der WM-Qualifikation und beim letztjährigen Confed Cup unumstrittener Stammspieler und kommt mittlerweile auf 38 Länderspiele unter Bundestrainer Löw. Gegen Mexiko wurde der Kölner auf der linken Abwehrseite von ​Herthas Marvin Plattenhardt vertreten, der defensiv seinen Job erledigte und über seine Seite wenig zuließ, allerdings offensiv nicht ins Spiel eingebunden war und so keine offensiven Akzente setzen konnte.


Für die deutsche Mannschaft ist das Spiel gegen Schweden bereits ein entscheidendes Endspiel um das Erreichen der KO-Phase, in dem zwingend gepunktet werden muss. Es ist deshalb zu erwarten, dass Hector zum Einsatz kommen dürfte, sollte er fit genug sein.