​Julen Lopetegui und Jesús Vallejo unterscheidet derzeit unter anderem eine Sache: während der Verteidiger sich im Kreise der spanischen Nationalmannschaft aufhält, wurde der einstige Nationaltrainer in einem beispiellosen Akt einen Tag vor Turnierstart vor die Tür gesetzt. Doch beide könnten sich nach der WM wiedersehen, denn der neue Cheftrainer von ​Real Madrid scheint ein Fan des 21-Jährigen zu sein, was eine Zusammenarbeit wahrscheinlicher macht.


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UEFA-Supercup-Sieger, Klub-Weltmeister und Champions-League-Sieger: Vieles spricht derzeit für einen Vallejo-Verbleib in Madrid


Laut Informationen der spanischen Zeitung Marca hat Nachwuchs-Verteidiger Jesús Vallejo gute Chancen, auch in der nächsten Spielzeit im Kader des amtierenden Champions-League-Siegers zu stehen. Zwar dürften Spieler wie Sergio Ramos, Raphael Varane und Nacho Fernández im internen Ranking der Innenverteidiger auch in der nächsten Saison unter Lopetegui die Nase vorn haben, ein Abschied des Defensivmannes scheint dennoch nahezu ausgeschlossen zu sein.


In der Vergangenheit wurde immer wieder darüber nachgedacht, ob Vallejo, der aus der Jugend von Real Zaragoza stammt und 2015 nach Madrid gewechselt war, nicht abgegeben oder zumindest wieder verliehen werden sollte. Bereits in der Saison 2016/17 sammelte Vallejo bekanntlich Erfahrungen in der Bundesliga und absolvierte im Dress von Eintracht Frankfurt 27 durchaus überzeugende Saisoneinsätze.

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Sprach sich offenbar für Vallejo aus: Julen Lopetegui, neuer Cheftrainer der Königlichen


Auch Verstärkungen für die mitunter anfällige Innenverteidigung wurden in der spanischen Hauptstadt einst diskutiert. Mit der Neubesetzung auf dem Trainerposten dürften diese Gerüchte ad acta gelegt sein. Laut den spanischen Medieninformationen sei Lopetegui ein Vallejo-Fan und so wolle er dem Verteidiger in der kommenden Spielzeit eine neue Chance gewähren, während er in der abgelaufenen Saison lediglich zwölf Mal in allen Wettbewerben zum Einsatz kam. 


Bereits das eine oder andere Mal kreuzten sich die Wege des Spielers und seines neuen Klub-Trainers, denn der 51-jährige Nachfolger von Zinédine Zidane war nicht nur für die A-Nationalmannschaft Spaniens verantwortlich, sondern fungierte in seiner Karriere bereits als Assistent der spanischen U17- und Trainer der U19, U20 und U21-Mannschaft.