​Mit der Verpflichtung von Marcelo Saracchi wollen die Verantwortlichen von RB Leipzig vor allem Druck auf Marcel Halstenberg ausüben und den etatmäßigen Außenverteidiger zu absoluten Top-Leistungen motivieren. Ein Plan, der nach neuesten Aussagen des RB-Kickers aufzugehen scheint.


"Ich spüre keinen Druck, eher Ansporn", betonte der 26-Jährige in einem Gespräch mit der BILD-Zeitung. "Konkurrenzkampf macht einen ja selbst auch oft noch besser. Für mich geht es jetzt in erster Linie darum, dass ich mich wieder wohlfühle. Dann will ich natürlich auch wieder volle Spiele machen und zeigen, was ich kann."



Die Leipziger ließen sich diesen Konkurrenzkampf rund 16 Millionen Euro kosten. Allerdings dürfte sich der uruguayische Neuzugang zunächst im Vorteil befinden, erholt sich Halstenberg momentan noch von einem Kreuzbandriss, welchen er im Januar erlitt: "Ich habe keine Schmerzen mehr, kann alles voll belasten. Ein bisschen unangenehm ist es noch am Knie, aber das gibt sich mit der Zeit."


Der Außenverteidiger, der im November auch sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gab, hätte sich sicherlich gute Chancen auf eine Teilnahme bei der WM ausrechnen können. Dennoch schaut er die Spiele der Weltmeisterschaft nicht mit Wehmut, sondern genießt das Turnier: "Ich schaue die WM mit Freude und bin absoluter Fan der Mannschaft. Ich hatte ja auch vor der Verletzung keine hundertprozentige Sicherheit, dass ich dabei bin. Und ich bin ja auch noch nicht so alt. Natürlich will ich versuchen, mich nochmal anzubieten."