Das kommt überraschend! Drittliga-Aufsteiger KSC Uerdingen gab am Montagabend bekannt, dass der ehemalige Bundesliga-Spieler Stefan Aigner zur kommenden Saison nach Uerdingen wechselt und einen Vertrag bis 2021 unterschreibt. Da Aigner zuletzt vereinslos war, war er ablösefrei zu haben. 


Aigner spielte von 2012 bis 2016 bei​ Eintracht Frankfurt und kam in 126 Spielen der Bundesliga zum Einsatz. Dabei traf Aigner 25-mal in den gegnerischen Kasten und konnte 25 weitere Tore für seine Teamkollegen vorbereiten. 


Viel Erfahrung


KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart erklärte auf der vereinseigenen Webseite: "Wir freuen uns sehr, dass Stefan Aigner sich für den KFC Uerdingen entschieden hat. Viele Vereine und auch sein Heimatverein sind an ihm interessiert gewesen und haben alles gegeben. Für uns ist diese Verpflichtung ein wichtiger Baustein und wird uns sicher noch einmal entscheidend stärken."


Nach seiner Zeit in Frankfurt wechselte Aigner zu TSV 1860 München, traf zwar fünfmal für den damaligen Zweitligisten, konnte jedoch nicht den Abstieg verhindern. Aufgrund des Zwangsabstieges in die Regionalliga verließ der Stürmer die Bayern jedoch frühzeitig und schloss sich dem englischen Erstligisten Colorado Rapids an. Nach knapp einem Jahr entschied sich der gebürtige Münchener noch einmal nach Deutschland zu gehen und kann jetzt gemeinsam mit einer hungrigen Mannschaft in Krefeld in der dritten Liga angreifen.