​​Werder Bremen hat vor einigen Tagen bekanntgegeben, dass der zentrale Mittelfeldspieler Thomas Delaney den Verein nach der Weltmeisterschaft in Russland verlassen und sich dem Liga-Konkurrenten ​Borussia Dortmund anschließen wird. Doch nun verriet sein ehemaliger Trainer Stale Solbakken, dass Delaney eigentlich nie bei Werder landen sollte. 


20 Millionen erhalten die Hanseaten laut übereinstimmenden Medienberichten für den Dänen: Ein großer Transfergewinn. Rund 2,5 Millionen Euro überwiesen die Werderaner damals an seinen Ex-Klub FC Kopenhagen, der Werder erst auf den Rechtsfuß gebracht hat. „Sie wollten einen Spieler, und das war Ludwig Augustinsson. Delaney wollten sie nicht“, verriet Solbakken im Interview mit dem dänischen tipsbladet. Doch die Grün-Weißen hätten Augustinsson nur bekommen, wenn sie auch Delaney nehmen.


Werder nur Sprungbrett für Größeres 


„Ich habe Werder Bremen angerufen und gesagt, sie würden Thomas zum halben Preis kriegen, wenn wir ihn noch ein halbes Jahr behalten dürfen", erklärte Solbakken, der Delaney nicht loswerden wollte, da er schwach spielte, sondern, weil er in seinem Führungsspieler enormes Potenzial gesehen hat. Der Kopenhagen-Trainer sagte: "Ich war mir sicher, dass Werder nur ein Sprungbrett für Größeres sein wird." Und so kam es auch.

Atletico Madrid v FC Copenhagen - UEFA Europa League

Wusste, dass Delaney noch mehr kann: Stale Solbakken, Delaneys Ex-Coach



Delaney spielt ab der kommenden Saison wieder in der UEFA Champions League, bei einem Verein, der Chancen auf einen Titel im deutschen Profifußball hat. Und auch Kopenhagen profitiert davon: Laut Medienberichten sollen die Dänen durch eine Beteiligung rund drei Millionen Euro von Werder für den Deal bekommen.