​Mahmoud Dahoud kam in der Saison 2017/18 von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund. Auch wenn er in den ersten Spielen kaum berücksichtigt wurde, so konnte er gegen Ende der Saison immer öfter spielen und zeigen, wieso er ein guter Transfer war. Doch die Konkurrenz im Mittelfeld ist groß. Wird Mo Dahoud auch unter Lucien Favre zeigen können, was er kann?


Der Mittelfeldspieler musste sich zu der Beginn der Saison langsam an den neuen Verein gewöhnen. Von vielen Vereinen gejagt, passt er als Youngster perfekt in das Beuteschema der Dortmunder. Doch bevor er zeigen konnte, was er so drauf hat, musste er lange Zeit auf der Bank sitzen. Auch einige Verletzungen ließen ihn immer wieder zurückfallen.

 

Nach dem Trainerwechsel von Peter Bosz zu Peter Stöger, war für Dahoud immer noch keine Besserung zu sehen. Teilweise stand er nicht mal im Kader. Erst als es dann in der Europa League und in der Bundesliga für den BVB um alles ging, konnte sich der 22-Jährige wieder einen Stammplatz ergattern.


Nach dem Spiel gegen Hannover 96 am 27. Spieltag wurde Dahoud sogar von Sportdirektor Michael Zorc in einem Interview gelobt: "Mo wird immer mehr zum Taktgeber im zentralen Mittelfeld." Mit der Rolle des Ballverteilers würde er Julian Weigl ersetzen können, der in dieser Saison nicht konstant seine Leistung zeigen konnte. Aber auch als Duo könnte man Weigl und Dahoud spielen lassen.

Kommt mit Favre der große Durchbruch für Mo Dahoud?

Kommt mit Lucien Favre endlich der große Durchbruch für Mo Dahoud?



Da mit Lucien Favre ein Umbruch kommen soll, ist das die große Chance für den 22-Jährigen. Seine Konkurrenten im Mittelfeld, Gonzalo Castro und Nuri Sahin, stehen bekanntermaßen auf dem Abstellgleis. Falls die beiden wirklich gehen sollten, ist Platz für Mahmoud Dahoud. 


Ein weiterer Vorteil für Dahoud könnte seine Vorgeschichte mit Favre sein. Genau wie Marco Reus kennt auch Mo Dahoud den neuen Trainer noch aus seiner Zeit in Gladbach. Unter ihm hatte der gebürtige Syrer sein erstes Pflichtspiel 2015. 


Wenn Mo Dahoud unter Favre das zeigen kann, was er in den letzten Spielen der Saison zeigen konnte, stehen seine Chancen für einen Stammplatz ziemlich gut. Und vielleicht kann sich der Youngster auch noch steigern. Immerhin ist er erst 22 Jahre alt und ist bestimmt noch nicht bei 100 Prozent angekommen. Und vielleicht ist Lucien Favre genau der Richtige, um dieses Potential aus ihm zu schöpfen, wie er es einst bei Marco Reus tat.