Der Wechsel von Naby Keïta zum FC Liverpool ist schon seit rund einem Jahr unter Dach und Fach. Im Zuge dessen sondiert ​RB Leipzig den Markt nach qualitativ hochwertigen Ersatzmännern. Die Roten Bullen tun sich aber offensichtlich schwer, einen Nachfolger ins Boot zu holen.


Schon im vergangenen Sommer gab der FC Liverpool ​die Verpflichtung von Naby Keïta bekannt. Im darauffolgenden Winter überschlugen sich die Ereignisse: Dem Vernehmen nach wollten sich die Reds schon im Januar die Dienste des Mittelfeldspielers sichern – RB Leipzig legte jedoch seinen Veto ein.


60 Millionen Euro kassieren die Roten Bullen für den Verkauf. Hinzu kommen vereinbarte Boni, die die Ablöse weiter nach oben schrauben dürften. Einen Ersatz für Keïta hat der Bundesligist indes aber immer noch nicht gefunden. Ein Kandidat, der zuletzt heiß gehandelt wurde, war Amadou Haidara von RB Salzburg.

RB Leipzig v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Naby Keïta läuft bald für die Reds auf


Haidara, der ähnlich wie Keïta agiert, verlängerte seinen Vertrag in der Mozartstadt jedoch bis zum 31. Mai 2022 – ohne Ausstiegsklausel. "Amadou hat in der vergangenen Saison einen enormen Sprung gemacht und dabei mit seinen tollen Leistungen wesentlich zu unseren Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene beigetragen. Seine Entwicklung ist aber noch nicht zu Ende“, sagte RB-Sportchef Christoph Freund.


Kein Trainer - kein Keïta-Nachfolger


Leipzig bleibt in diesem Sommer von Problemen auf dem Transfermarkt nicht verschont. Schließlich steht der Bundesligist wenige Wochen vor Start in die neue Saison nach wie vor ohne Nachfolger für den zurückgetretenen Ralph Hasenhüttl da.


Wer in die Fußstapfen Keïtas treten wird, ist ebenfalls offener denn je. In den eigenen Reihen halten die Roten Bullen mit Kevin Kampl und Konrad Laimer fraglos ambitionierte Fußballer. Einzig Kampl verfügt jedoch über gewisse gestalterische Fähigkeiten, das RB-Spiel künftig ähnlich wie Keïta zu bereichern.