Törles Knöll wird in der kommenden Saison für den 1. FC Nürnberg auf Torejagd gehen. Beim Hamburger SV wurde dem Angreifer scheinbar keine Perspektive aufgezeigt, sodass er sich für einen Wechsel ins Frankenland entschied.


Törles Knöll war zwei Saisons in Folge der überragende Mann in der zweiten Mannschaft des ​Hamburger SV. In insgesamt 62 Spielen erzielte der Angreifer starke 38 Tore. Ein Verbleib bei den Rothosen über den Sommer hinaus konnte sich der Knipser aber nicht vorstellen.


Schließlich entschied sich Knöll schon Ende Februar ​für den Wechsel zum 1. FC Nürnberg. „Der HSV hat mir zwar auch ein Angebot gemacht, hatte aber keinen richtigen Plan mit mir“, betont Knöll in der Bild. „Nürnberg dagegen schon. Und das auch schon für die Zweite Liga. Darauf war ich eigentlich eingestellt. Dass es jetzt sogar die Bundesliga ist, ist natürlich überragend.“ Als Tabellenzweiter realisierte der Club die Rückkehr in das deutsche Fußball-Oberhaus.

Am Ende fehlte es Knöll beim HSV an Wertschätzung. „Ich hätte mir schon gerne mehr Trainingseinheiten bei den Profis gewünscht und glaube auch, dass ich die Voraussetzungen dafür hatte“, erläutert der 20-Jährige, der in der vergangenen Saison im Auswärtsspiel gegen Hannover 96 (0:2) seine Bundesligapremiere für den HSV gab. Zu weiteren Einsätzen in der Beletage reichte es am Ende aber nicht.


Knöll hatte den Eindruck, dass es beim HSV in der letzten Saison nicht immer nach Leistung ging. „Man hat lieber auf die Alteingesessenen gesetzt, statt es auch mal mit der Jugend zu versuchen.“ Immerhin kamen neben Knöll die jungen Stephan Ambrosius, Josha Vagnoman, Vasilije Janjicic, Matti Steinmann, Tatsuya Ito, Jann-Fiete Arp und Bakery Jatta ebenfalls auf Einsatzzeiten in der Bundesliga.