Jörg Schmadtke will den Kader des ​VfL Wolfsburg auf einigen Positionen verändern. Objekt der Begierde für die offensive Abteilung ist Daniel Ginczek, der jedoch mitnichten zum Schleuderpreis zu haben wäre.


Einem Wechsel zum VfB Stuttgart kann sich Daniel Ginczek durchaus vorstellen, ​war unlängst zu vernehmen. Angeblich soll ihn vor allen Dingen seine Ersatzrolle bei den Schwaben zu einem anderen Klub treiben. Denn im VfB-Dress erhält wohl auch im kommenden Spieljahr Nationalstürmer Mario Gómez an vorderster Front den Vorzug.


Seit einiger Zeit beschäftigt sich der VfL Wolfsburg intensiv mit einer Verpflichtung Ginczeks. Qualität für wenig Geld gibt es beim VfB aber nicht abzugeben. Laut Bild ist in Stuttgart intern die Rede von einer Ablösesumme in der Dimension eines Niclas Füllkrug. Zuletzt bot Borussia Mönchengladbach 15 Millionen Euro plus Boni – und kassierte eine Absage.

FC Bayern Muenchen v VfB Stuttgart - Bundesliga

Daniel Ginczek steht auf der Wolfsburger Wunschliste


„Ich werde als Geschäftsführer wie in jedem anderen Bundesliga-Klub auch daran gemessen, Vertragsabschlüsse zu machen, die sportlich und wirtschaftlich zu 100 Prozent Sinn machen“, erklärt Jörg Schmadtke, der seit 1. Juni offiziell als neuer Geschäftsführer Sport tätig ist.


In Wolfsburg könnte Ginczek dem Vernehmen nach bis zu vier Millionen Euro jährlich kassieren – immerhin das Doppelte, was er beim ​VfB verdient. Obwohl mit dem Autohersteller Volkswagen ein zahlungskräftiger Partner hinter den Wölfen steht, wird Schmadtke Transfers mit Bedacht tätigen. Landry Dimata, der im Vorjahr für zehn Millionen Euro aus Belgien kam, floppte auf ganzer Linie. In 24 torlosen Spielen gelang ihm lediglich eine Vorlage.